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Fanartikel
DVD Michael SchumacherEr ist der Angstgegner eines jeden Rennfahrers und nach dem siebenmaligen Gewinn der Formel-1-Weltmeisterschaft der erfolgreichste Pilot dieser Rennserie. Zweimal gewann Michael Schumacher die Weltmeisterschaft mit dem Benetton -Team, und nach 1996 holte er fuenfmal den Meisterschafts-Titel für den Ferrari-Rennstall. Neben seinen Formel 1-Rekorden ist Michael Schumacher Familienvater, Botschafter der UNESCO, Sportler des Jahres, Sportler des Jahrhunderts und mehrfacher Millionaer. Er ist an der Entwicklung der Ferrari -Straßenautos beteiligt, kuemmerte sich um das Thema Straßenverkehrs-Sicherheit und spielt gerne Fussball. Michael Schumacher wird geliebt und gehasst, bewundert und verdammt. Er ist kompromisslos auf der Rennstrecke und zahlreiche Skandale kratzten am Image des Ferrari-Stars. Diese DVD fuehrt Sie in Hochgeschwindigkeit in das Leben eines Rennfahrers, der ein Unsterblicher in der Hall of Fame des Motorsports ist. Nichts fuer schwache Nerven.
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Räikkönen strafte die (Party)-Kritiker Lügen
Kimi Räikkönens Verhalten abseits der Rennstrecke ist nicht ganz unumstritten, doch der "moderne James Hunt" hat es dieses Jahr allen Kritikern gezeigt
(Motorsport-Total.com) - Als Kimi Räikkönen für die Saison 2002 von McLaren-Mercedes nach seiner ersten Formel-1-Saison bei Sauber ins Team geholt wurde, machte man sich in Finnland die Hoffnung, dass Kimi Räikkönen schnell in die Fußstapfen von Mika Häkkinen treten und Formel-1-Weltmeister werden kann.
In der Tat zeigte der Rennfahrer aus Espoo immer wieder eindrucksvoll, dass er das Zeug dazu hat, Rennen zu gewinnen - mit dem WM-Titel klappte es bei den "Silberpfeilen" jedoch nie. Entweder war das Auto nicht schnell genug, oder es war unzuverlässig. So schrammte der 28-Jährige 2003 und 2005 jeweils knapp am WM-Titel vorbei.
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Der Rennfahrer wurde immer wieder von vielen Experten kritisiert, weil er nicht nur auf der Strecke sondern auch in seinem Privatleben Gas gibt. So wurde er zum Beispiel von einem Amateur gefilmt, wie er betrunken von einer Yacht stürzte, was im Vergleich zu zahlreichen anderen Berichten, die um Räikkönen durch die Boulevard-Presse geisterten, noch harmlos war.
Doch der heutige Ferrari-Pilot steht nach wie vor zu seinem Leben und schlussendlich dürfte dieses Jahr jedem Kritiker klar geworden sein, dass es für Räikkönen kein Problem darstellt, auch in sein Party-Leben viel Energie zu investieren, er jedoch dennoch in der Lage ist, auf der Rennstrecke Höchstleistungen zu zeigen.
Es ist die Lebensweise, durch die der ansonsten ruhige Finne für die strapaziösen Rennwochenenden seine Batterien auflädt. So verbrachte er zum Beispiel in seiner Heimat Finnland Zeit bei einem Schneemobil-Rennen, während seine Kollegen bereits in Australien weilten, um sich zu akklimatisieren.
Dieses Rennen bestritt er nicht unter seinem richtigen Namen, um vor seinem ersten Rennen mit Ferrari eine negative Presse zu vermeiden. Stattdessen schrieb er sich mit dem Namen James Hunt ein, was ziemlich bezeichnend ist.
Auf der einen Seite zeugt dies davon, dass es Räikkönen nicht ganz so wichtig ist, dass seine Aktivitäten unbeobachtet bleiben, denn ansonsten hätte er sich mit Sicherheit einen unauffälligeren Namen ausgesucht.
Hunt, der Formel-1-Weltmeister der Saison 1976, war bekannt dafür, dass er sich um Konventionen nicht scherte und wie Räikkönen abseits der Strecke das Leben in vollen Zügen genoss. Sicherlich ist es kein Zufall, dass sich Räikkönen dieses Pseudonym gab.
Gegenüber den Medien gibt sich Räikkönen immer wieder verschlossen, beantwortet gern Fragen mit "Ich weiß es nicht". Die Öffentlichkeit kennt den "richtigen" Kimi Räikkönen nicht. Er möchte diesen auch nicht zeigen.
Dies war womöglich auch der Grund, warum selbst Formel-1-Insider ihn während seiner Zeit bei McLaren-Mercedes immer wieder dafür kritisieren, dass er nicht mit dem Team zusammenarbeitet sondern sich lediglich in das Auto setzt und fährt, man deshalb den WM-Titel nicht gewann, keine ausreichend großen Fortschritte erzielte.
In diesem Jahr verhielt es sich ähnlich. Würde man von Ferrari nichts Gegenteiliges hören, könnte man tatsächlich die Annahme vertreten, dass Räikkönen am Rennwochenende an die Strecke kommt, ins Auto steigt, am Ende des Rennens aussteigt und sofort nach Hause abreist.
Während andere Piloten Probleme innerhalb eines Teams und ihren eigenen Arbeitseinsatz breit treten, äußert sich Räikkönen zu diesen Themen wenn überhaupt nur mit ein paar sachlichen Aussagen.
Für Räikkönen lief es zu Saisonbeginn alles andere als gut, denn er musste sich nicht nur an das neue Auto und das neue Team gewöhnen, sondern auch an die Einheitsreifen von Bridgestone, deren Charakteristik ihm Probleme bereiteten. Doch seine Mentalität führte dazu, dass Räikkönen nicht seinen Kopf verlor, sondern ruhig blieb und zusammen mit dem Team die Probleme nach einigen Rennen lösen konnte.
Räikkönen weiß, was er kann, er weiß aber auch, was er braucht, um seine volle Leistung abzurufen. Für viele Fahrer und Teamchefs wäre es wohl undenkbar, dass Räikkönen vor seinem ersten Rennen für den neuen Arbeitgeber sich dem Verletzungsrisiko eines privat motivierten Vergnügens im finnischen Schnee aussetzt.
Die meisten Fahrer reisen möglichst früh nach Australien, um sich zu akklimatisieren und gezielt auf das erste Rennen zu trainieren. Räikkönen schert sich um so etwas nicht. Für ihn ist es kein großer Unterschied, für welches Team er fährt, ob es ein neues oder ein bereits bekanntes ist. Und er konnte tatsächlich im 'Albert Park' von Melbourne gewinnen - ebenso wie das Schneemobil-Rennen übrigens.
Schon seit Jahren wird Räikkönen als einer der schnellsten, vielleicht sogar als der schnellste Fahrer in der Formel 1 angesehen. Er hat Michael Schumacher in dessen erste Saison als Formel-1-"Rentner" würdig ersetzt.
Ein Schumacher hingegen hat abgesehen von ein paar Partys nach dem Ende der Saison und dem traditionellen Fasching selten ausgiebig gefeiert und war in der Szene immer als richtiges Arbeitstier angesehen. Durch sein Verhalten außerhalb der Formel 1 ist Räikkönen eine Zielscheibe für Kritik, wenn es einmal nicht richtig läuft.
So war es auch kein Wunder, dass erneut kritische Töne auftauchten, als es für ihn bei Ferrari abgesehen von dem doch etwas glücklichen Auftaktsieg in Melbourne zunächst alles andere als gut lief und er von Felipe Massa geschlagen wurde. Der Brasilianer fährt - bei allem Respekt - nicht ganz so gut wie der Finne.
Aber auch das Team musste sich umstellen, denn während Michael Schumacher häufig der Fahrer war, der als letztes die Rennstrecke verließ, gehört Räikkönen nach wie vor zu jenen Piloten, die so früh wie möglich den Rennplatz verlassen.
In der "Königsklasse des Motorsports" zählte Räikkönen all die Jahre über zu den größten Pechvögeln, hatte er doch jede Menge technische Defekte. Und auch bei Ferrari hatte er dieses Jahr einige Probleme, als hätte er das Pech von McLaren-Mercedes nach Italien mitgenommen.
Seit dem Großen Preis von Großbritannien im Juli war Räikkönen die dominierende Kraft in der Formel 1, holte sich vier Siege, zwei zweite Plätze und zwei dritte Ränge aus neun Rennen. Einmal musste er sein Auto nach einem Ausfall vorzeitig verlassen.
Selbst in Großbritannien, wo man sich natürlich Lewis Hamilton als neuen Weltmeister gewünscht hatte, sind kaum Berichte zu finden, in dem zu lesen ist, dass Räikkönen kein verdienter Weltmeister ist. Er fuhr eine starke Saison, leistete sich im Gegensatz zu Hamilton keine großen Fehler und stand schon zweimal kurz davor, sich die WM-Krone aufsetzen zu dürfen.
Natürlich fuhren auch Lewis Hamilton, Fernando Alonso und Felipe Massa eine starke Saison, irgendwo hätte es jeder verdient gehabt, am Ende als Weltmeister dazustehen. Am Ende hatte Räikkönen zwei Siege mehr auf dem Konto als seine Rivalen - hätte Felipe Massa in São Paulo vielleicht frei fahren können, wäre es zwischen den beiden am Ende nach Siegen womöglich fünf zu fünf gestanden.
Lewis Hamilton hatte abgesehen von seinem Getriebe-Problem in São Paulo dieses Jahr in den Rennen keine technischen Probleme, wohingegen Räikkönen zu Saisonbeginn zweimal mit mechanischen Problemen stehen blieb und dadurch wohl 14 Punkte verloren hat.
Mit ein bisschen mehr Glück hätte Alonso dieses Jahr bereits seinen dritten WM-Titel einfahren können, doch seine Fans dürfen sich sicher sein, dass er kommendes Jahr von Anfang an so stark sein wird, wie er es am Ende dieser Saison war - vorausgesetzt, er hat erneut ein konkurrenzfähiges Auto.

















