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Prodrive 2008 doch nicht am Start?
Wegen des Hickhacks um das neue Concorde Agreement könnte Prodrive doch nicht wie ursprünglich geplant schon 2008 in die Formel 1 einsteigen
(Motorsport-Total.com) - Ursprünglich hatte Prodrive vor, schon 2008 in die Formel 1 einzusteigen, doch dieser Plan könnte scheitern: Weil es noch immer kein neues Concorde Agreement gibt und die Kundenautoregel noch immer darauf wartet, im Detail definiert zu werden, hängt das Projekt von David Richards momentan in der Luft.
Auch der geplante Partner McLaren-Mercedes hat die Verhandlungen auf Eis gelegt, wie Anfang dieser Woche bekannt wurde. Hintergrund ist die Tatsache, dass das Internationale Berufungsgericht der FIA Ende Oktober die Bedenken des Williams-Team gegenüber Prodrive rechtlich prüfen wird, und klar ist auch: Ohne neues Concorde Agreement kein Prodrive-Einstieg, denn das aktuelle Concorde Agreement sieht vor, dass nur Konstrukteure in die Formel 1 einsteigen dürfen.

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All dieses politische Geplänkel hat nun dazu geführt, dass Prodrive die selbst geplanten Fristen nicht einhalten konnte: "Wir haben unsere Deadline für einen konkurrenzfähigen und professionellen Start ins nächste Jahr leider überschritten", heißt es in einer Presseaussendung des Motorsportunternehmens. "Die Verzögerung der Bestätigung des Deals mit McLaren wurde durch einen Protest gegen unseren Formel-1-Einstieg als Nicht-Konstrukteur verursacht."
Man sei sich jedoch prinzipiell mit McLaren und Mercedes einig, was die Lieferung von Chassis und Motoren angeht - der Deal sei unterschriftsreif, aber eben abhängig davon, was vor dem Internationalen Berufungsgericht und in Sachen Concorde Agreement passieren wird. Ferner betont Prodrive in der Aussendung, dass man sich eine gerechte Verteilung der Einnahmen wünscht, weil es sonst nicht möglich sei, das Team auf gesunde Beine zu stellen.
Abschließend heißt es: "Prodrive fühlt sich weiterhin verpflichtet, an der Formel 1 teilzunehmen. Wir sind guter Dinge, dass unsere Eignung, an den Rennen teilzunehmen, später in diesem Monat vom Internationalen Berufungsgericht bestätigt und dass es zwischen FIA, FOM und allen 12 Teams in naher Zukunft ein Concorde Agreement geben wird. In der Zwischenzeit ziehen wir für nächste Saison all unsere Optionen in Betracht."









