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Positiver Trainingsauftakt für Schumacher
Ralf Schumacher ist bekennender Regenspezialist und lieferte im ersten Freien Training in São Paulo auch eine tadellose Leistung ab
(Motorsport-Total.com/Premiere) - Zwischenzeitlich lag Ralf Schumacher während des ersten Freien Trainings in São Paulo sogar in Führung, schlussendlich sicherte er sich auf der nassen Strecke mit 1,663 Sekunden Rückstand den sechsten Platz - fast eine Sekunde vor seinem Teamkollegen Jarno Trulli, den er - wie so oft im Regen - sicher im Griff hatte.
"Es macht eine Menge Spaß, gerade im Regen heute - da lief es ganz gut. Alles andere ist mir eigentlich egal", sagte er zu den Mutmaßungen einiger Medien, er werde an diesem Wochenende seinen letzten Grand Prix bestreiten. Das dementierte er aber klar und deutlich: "Nein, das auf keinen Fall. Jetzt möchte ich einmal diese Saison zu Ende bringen - und wenn es dann etwas Neues gibt, werde ich es sagen."
Seine Stärke im Regen erklärt er sich folgendermaßen: "Die, die früher Kart gefahren sind, sind alle ganz gut im Regen. Bei Jacques Villeneuve, der damals aus Amerika kam, war das ein bisschen schwieriger, wie wir alle noch wissen. Es hängt auch viel am Auto. In Fuji hatten wir ein extrem schwieriges Auto im Regen, aber hier und in Shanghai war es gut. Wenn das Auto gut liegt, macht es natürlich mehr Spaß, denn dann ist man auch schneller."
Ihren Beitrag dazu leistete auch die neue asphaltierte Fahrbahn, die trotz der schwierigen Bedingungen recht griffig war und vor allem weit weniger wellig ist als in den vergangenen Jahren: "Ich hätte es schlimmer erwartet, es war erstaunlich viel Grip. Von den Bodenwellen her haben sie einen wirklich guten Job gemacht. Es macht jetzt noch mehr Spaß, auf dieser Strecke zu fahren", lobte der Toyota-Pilot die Arbeit der Brasilianer.
Für den Rest des Wochenendes hatten die Zeiten von heute Morgen natürlich noch keinerlei Aussagekraft, aber ungeachtet dessen wünscht sich Schumacher zum Abschied von Toyota zumindest ein positives Resultat: "Es wäre schon schön, noch mal ein paar Punkte zu sammeln. Wir sind im Moment auf einer Stufe mit Teams, wo wir eigentlich besser sind als die", gab der Deutsche abschließend zu Protokoll.










