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Nur leicht getrübte Freude bei Toro Rosso
Mit den Startplätzen 13 und 14 für Sebastian Vettel und Vitantonio Liuzzi war man zufrieden, doch ganz sorgenfrei war man nicht unterwegs
(Motorsport-Total.com) - Der große Sprung in die Top 10 blieb der Scuderia Toro Rosso zwar verwehrte, dennoch war man stolz auf die Startplätze 13 (Sebastian Vettel) und 14 (Vitantonio Liuzzi). Dabei kamen die wärmeren Bedingungen im Qualifying dem kleinen Team nicht einmal entgegen, gerade Liuzzi hatte sogar noch mehr erwartet.
"Wenn mir jemand vor ein paar Rennen gesagt hätte, ich würde in Brasilien auf Startplatz 13 stehen, dann hätte ich darüber sehr gefreut. Die Situation beweist, dass wir tatsächlich Fortschritte machen", freute sich Vettel. "Das war eine recht schwierige Sitzung. Zunächst lief mein Auto nicht so gut wie vormittags. Dann spielten wir mit dem Reifendruck, und gegen Ende wurde es besser."
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Insgesamt empfand er die Bedingungen nicht als einfach. "Meiner Meinung nach war die Piste im ersten Teil des Qualifying langsamer", erklärte er. "Mit den beiden ziemlich weichen Reifenmischungen könnte das morgige Rennen interessant werden - speziell wenn man mit der weicheren der beiden Mischungen unterwegs ist. Jetzt müssen wir intensiv über die Strategie für morgen nachmittag nachdenken. Einige dunkle Wolken und Regen kämen uns am Sonntag gelegen. Mal sehen, was auf dieser Piste abgehen wird, die immer der Schauplatz harter Rennen ist."
"Ich bin nicht besonders happy, was dieses Resultat betrifft, weil die Vormittags-Sitzung recht gut verlief und deshalb nachmittags mehr hätte kommen müssen", ärgerte sich Liuzzi ein wenig. "Q1 war okay, doch in Q2 schien mein Auto stark zu untersteuern - speziell in den Sektoren zwei und drei. Außerdem körnten die Reifen. Nach dem Vormittag, als das Auto richtig gut ausbalanciert war und mich auf ein stärkeres Qualifying hoffen ließ, veränderten sich die Bedingungen erheblich. Meine Strategie für Sonntag? Ich sollte wohl genau das tun, was Sebastian macht. Das scheint ja zu funktionieren, wie die beiden letzten Rennen zeigten!"
"Vor dem Qualifying wurde ich gefragt, wie wir meiner Meinung nach abschneiden werden. Meine Erwartungen wurden exakt erfüllt", erklärte der Technische Direktor Giorgio Ascanelli. "Da wir also den Erwartungen gerecht wurden, können wir mit diesem Qualifying zufrieden sein."











