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Lom: "Wir können ruhig schlafen"

04. Oktober 2007 - 15:01 Uhr

Die Renault-Motoren-Equipe bei Red Bull Racing verfolgt am Wochenende klar definierte Ziele - Ingenieur Fabrice Lom verrät im Teaminterview, welche

Fabrice Lom
Fabrice Lom ist zuversichtlich, dass die Motoren halten werden
© Renault

(Motorsport-Total.com) - Frage: "Fabrice, Red Bull Racing hat in Japan ein emotionales Wellental durchschritten: Mark Webber wurde - auf Rang zwei liegend - von der Strecke geschoben. David Coulthard hat trotzdem noch WM-Punkte gesichert. Wie lautet Euer Fazit?"
Fabrice Lom: "Klar war das Resultat am Ende für uns sehr positiv, dennoch denken wir mit einer Träne im Auge zurück. Unglaublich, was beinahe Wahrheit geworden wäre. Doch das ist eigentlich bereits Geschichte, vergessen, abgehakt."

"Wir schauen nach vorne und ziehen die positiven Erfahrungen in Betracht: Unser Paket aus Red Bull-Chassis und Renault R27-Motor hat wunderbar funktioniert. Jetzt wollen wir ein ähnliches Ergebnis auch in Shanghai einfahren."

Frage: "China, der vorletzte WM-Lauf. Für Euch heißt das aber auch, dass die Motoren in beiden Autos ihrem zweiten Grand Prix entgegen gehen. Beunruhigt?"
Lom: "Nicht wirklich. Genau genommen werden die Achtzylinder bei einem Regenrennen nicht so stark belastet wie bei Trockenheit. Und was das viele Wasser betrifft: Die Filter auf der Ansaugseite funktionieren bei uns sehr gut, die Aggregate sind in einem guten Zustand."

"Also dürften wir in Shanghai keine Probleme mit der Standfestigkeit bekommen, zumal die Streckenführung ohnehin nicht überdurchschnittlich belastend ist. Mit anderen Worten: Wir können ruhig schlafen."

Frage: "Wie sehr ist die Erwartungshaltung, mit der Ihr ins Rennen geht, seit dem Grand Prix von Japan gestiegen?"
Lom: "Auf den chinesischen WM-Lauf haben wir uns bereits vor Wochen bei Testfahrten im spanischen Jerez vorbereitet - insbesondere, was das Aerodynamik-Paket betrifft. Dabei funktionierte unser Red Bull-Renault bestens, entsprechend zuversichtlich blicken wir nach vorn."

"Hoffentlich können wir in Shanghai die Früchte unserer Arbeit ernten und Williams im Kampf um Platz vier in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft noch weiter unter Druck setzen."

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