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"Kunden-Autos": Keine Sorgen bei Aguri und Toro Rosso

20. Oktober 2007 - 15:32 Uhr

Während das Prodrive-Projekt derzeit wegen der Ungewissheit auf Eis liegt, macht man sich bei Super Aguri und bei Toro Rosso keine Sorgen

Franz Tost
Franz Tost: Wir sind kein Kunden-Auto-Team
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Während dieser Tage echte Zweifel darüber aufkommen, ob Prodrive kommendes Jahr tatsächlich in der Startaufstellung mit Autos von McLaren-Mercedes auftauchen wird, da Williams mit einer Klage droht, machen sich die Scuderia Toro Rosso und das Super Aguri-Team keine Sorgen.

Beide verwendeten im Prinzip dieses Jahr bereits "Kunden-Autos", auch wenn man dies so geschickt handhabte, dass Toro Rosso laut Vertrag nicht vom Schwester-Team Red Bull Racing und Super Aguri nicht von Honda mit Chassis beliefert wird. Beide Teams sind von Spyker verklagt worden, denn der Konkurrent vertritt die Meinung, dass es sich dabei um verbotene "Kunden-Autos" handelt.

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Daniel Audetto, Geschäftsführer bei Super Aguri, geht jedoch nicht davon aus, dass man durch den Prodrive-Fall beeinträchtigt werden könnte: "Wir haben ein paar formelle Zusicherungen, dass wir kommendes Jahr mit Kunden-Autos fahren können, und wir sind zuversichtlich, dass es so kommen wird", so der Italiener gegenüber 'autosport.com'. Man habe kein Problem, wisse, dass man ins Rennen gehen kann.

Franz Tost, Teamchef der Toro Rosso, sieht noch weniger ein Problem, da er sein Team nicht als Käufer von "Kunden-Autos" ansieht: "Wir sind ein Konstrukteur und aus diesem Grund stellt dies für uns kein Problem dar", so der Österreicher, der wie Red Bull Racing sein Auto über die Drittfirma Red Bull Technology bezieht.

Audetto sieht das Problem beim Automobilweltverband FIA, der einst die Zusage bei der Ausschreibung des zwölften Platzes in der Formel 1 gab, dass der entsprechende Neuling und andere Teams ab der Saison 2008 offiziell mit "Kunden-Autos" an den Start gehen dürfen.

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