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Junger Kanadier in Mexiko im Formel-1-Red-Bull
Der junge Kanadier Robert Wickens hatte bei einer Demofahrt in Mexiko Gelegenheit, vor Publikum erstmals ein Formel-1-Auto zu fahren
(Motorsport-Total.com) - In Europa ist Robert Wickens noch ein unbeschriebenes Blatt, in Nordamerika kennt ihn aber zumindest die Motorsportszene: 2007 wurde er als bester Rookie Dritter der ChampCar-Atlantic-Gesamtwertung - mit einem Sieg, vier Podestplätzen und lauter Top-10-Resultaten für das Forsythe-Team.
Seit einiger Zeit gehört der 18-Jährige zum Red-Bull-Nachwuchskader von Helmut Marko - und dadurch wurde es ihm ermöglicht, nach einer Einschuldung bei Red Bull Racing in Milton Keynes bei einer Formel-1-Demoshow des Energydrink-Herstellers in Mexiko als Fahrer mit dem Grand-Prix-Auto auszurücken. Entlang des zehn Kilometer langen Parcours legte er einige Donuts, Burnouts und Beschleunigungsdemonstrationen hin.

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"Es war eine fantastische Erfahrung für die Fans, aber vor allem für mich", erklärte Wickens nach seinem Auftritt in Monterrey. "Ein Formel-1-Auto zu fahren, ist immer etwas Besonderes, aber es auf normalen Straßen vor Zuschauern zu tun, ist einfach unglaublich! Es war cool - eine unglaubliche Erfahrung, die ich nie vergessen werde." Übrigens war er der erste Kanadier seit Jacques Villeneuve, der einen Formel-1-Wagen lenken durfte.
Wickens, der aus der nordamerikanischen Formel BMW kommt und für nächstes Jahr unter Umständen nach Europa wechseln könnte, um seinen Traum von der Formel 1 weiter zu verfolgen, ist außerdem Testfahrer beim kanadischen A1GP-Team. Gut möglich, dass er in dieser Funktion auch zum einen oder anderen Renneinsatz kommen wird, beim Saisonauftakt in Zandvoort saß aber zunächst James Hinchcliffe im Cockpit.












