Aktuelle Bildergalerien
ANZEIGE
Die aktuelle Umfrage

Krise der deutschen Formel-1-Strecken: Haben Sie vor, 2009 oder 2010 ein Rennen live vor Ort zu besuchen?

Ja, 2009 auf dem Nürburgring
Ja, 2010 in Hockenheim
Ja, 2009 und 2010
Ja, aber im Ausland
Nein
ANZEIGEGrand Prix Travel Team

Tickets und Reisen zur F1 und DTM

Ob Reisen oder Tickets zur Formel 1 oder DTM - bei unserem Partner Grand Prix Travel Team finden Sie aktuelle Angebote rund um Reisen mit der gewissen Extra-Portion PS. Telefon-Hotline: 0700-399 899 00
Zum Tickets- und Reisen-Shop - hier klicken!
Jobs bei Motorsport-Total.com

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir

Motorsport-Redakteure

Haben Sie Interesse, zusammen mit einem sympathischen und "Motorsport-verrückten" Team zusammenzuarbeiten? Dann bewerben Sie sich hier!
Mobiles Portal

Motorsport gibt es auch mobil!

Im mobilen Portal von Motorsport-Total.com finden Sie kostenlos (zzgl. Nutzungsgebühr für mobiles Internet Ihres Providers) aktuelle News, Bildergalerien, Ergebnisse und Hintergrundinformationen zur Formel 1, DTM und zum Motorrad-Sport.
Kostenlos: Link zum Portal per SMS
Im Handy-Simulator anschauen
ANZEIGEFanartikel
Sie sind hier: Home > Formel 1 > Newsübersicht > News

Haug: "Einspruch soll eindeutige Klärung schaffen"

23. Oktober 2007 - 15:52 Uhr

Mercedes-Sportchef Norbert Haug betont, dass die Silberpfeile nicht am Grünen Tisch Weltmeister werden wollen, aber eine Klarstellung wünschen

Norbert Haug
Mercedes-Sportchef Norbert Haug erklärte die Gründe für den Protest
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com/sid) - Die Formel-1-WM 2007 endet definitiv am Grünen Tisch, aber den WM-Titel will Lewis Hamilton gar nicht mehr haben: "Das wäre falsch. Ich will auf der Strecke gewinnen. Man will es mit Stil machen, mit einem Sieg im Rennen oder zumindest einem Kampf um die Spitze", sagte der 22 Jahre alte McLaren-Mercedes-Pilot aus England, der am Sonntag durch Rang sieben im spannendsten Saisonfinale seit 21 Jahren in São Paulo den Titel noch an Ferrari-Fahrer Kimi Räikkönen verloren hatte. "Aufzurücken, nachdem andere Fahrer rausgeworfen wurden, ist nicht der Weg, auf dem ich es schaffen will."

Sein Team beharrt auf dem Protest gegen die nicht erfolgte Disqualifikation von Nico Rosberg, Robert Kubica und Nick Heidfeld, will damit aber nach eigener Aussage nicht nachträglich den Titel holen: "Es geht unserem Team nicht darum, den WM-Titel am Grünen Tisch zu gewinnen, es geht um die Klärung der Basis zur Einhaltung von eindeutigen Reglements - dies ist im Übrigen im Interesse aller Teams", erklärte Mercedes-Sportchef Norbert Haug in einer offiziellen Presseerklärung am Dienstag. "Dieser Einspruch soll eindeutige Klärung schaffen und bestätigen, was in der Sporting Working Group abgesprochen wurde, nämlich die Festlegung des Temperaturlimits für den benutzten Sprit."


Tunen Sie Ihren Browser mit der Toolbar von Motorsport-Total.com!
"Tunen" Sie Ihren Web-Browser mit der Toolbar von Motorsport-Total.com. Die neuesten Schlagzeilen, die Wettervorhersage für Ihren Wunschort uvm. - kostenlos für Internet Explorer und Firefox.
Jetzt Toolbar installieren!

Die schriftliche Ausfertigung des Einspruchs musste am Dienstag bis Mitternacht beim Automobilweltverband FIA in Paris eingehen, wie ein FIA-Sprecher dem 'sid' am Dienstagmorgen bestätigte. Die Frist dafür betrug 48 Stunden, nachdem die Silberpfeile in São Paulo fristgerecht innerhalb einer Stunde ihre Absicht zum Protest erklärt hatten. Über einen Verhandlungstermin wird erst nach Eingang des Einspruchs entschieden.

Dem Berufungsgericht der FIA bleibt allerdings für die brisante Sitzung ein eleganter Königsweg, um die Angelegenheit salomonisch zu lösen. Laut Artikel 168 des International Sporting Code können die Rennkommissare im Falle von Disqualifikationen einzelner Fahrer entscheiden, ob dahinter platzierte Piloten aufrücken.

Da die Kommissare in São Paulo von Disqualifikationen für Rosberg (Williams-Toyota), Kubica und Heidfeld (beide BMW Sauber F1 Team) wegen zu kalten Benzins absahen, stellte sich diese Frage zunächst nicht. Das Berufungsgericht könnte sich aber auf den gleichen Passus berufen und selbst bei nachträglichen Ausschlüssen McLaren-Mercedes-Pilot Hamilton auf dem siebenten Platz belassen. Räikkönen bliebe in dem Fall Weltmeister.

Ein Ausgang, mit dem Hamilton zufrieden wäre: "Es würde sich seltsam anfühlen, nachdem Kimi in den letzten beiden Rennen einen so fantastischen Job gemacht hat", sagte der 22-Jährige, nachdem er in China und Brasilien ein 17-Punkte-Polster auf den "Iceman" verspielt hatte. "Er hat gewonnen, und es ihm jetzt wieder wegzunehmen, wäre ein bisschen grausam und möglicherweise nicht gut für den Sport."

Artikeloptionen
Artikel bewerten
Diese News / Newsübersicht hinzufügen zu...
Mister Wongdel.icio.usYiGGWebnewsLinkarenaGoogleYahoo! MyWebBlinklistdiggFurlFolkdtoneviewHilfe
RSS XML-FeedGoogle ReaderMy Yahoo!Windows liveMy AOL