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Formel 1 in Australien wieder mit Verlust
Jahr für Jahr schreibt der Große Preis von Australien rote Zahlen, in dieser Saison musste man zudem einen Einnahmenrückgang hinnehmen
(Motorsport-Total.com/sid) - Die Formel-1-Weltmeisterschaft bleibt für die Veranstalter des Großen Preises von Australien ein Verlustgeschäft. Ein Minus in Höhe von umgerechnet rund 22 Millionen Euro für den im vergangenen März ausgetragenen Grand Prix in Melbourne führte am Mittwoch in einer Parlamentssitzung des Bundesstaates Victoria zu Debatten über die Zukunft des Rennens.
Vertraglich ist die Fortsetzung des bislang traditionellen Saisonauftaktrennens noch bis 2010 gesichert. Allerdings schreibt der Australien-Grand-Prix seit der Umsiedlung von Adelaide nach Melbourne vor nunmehr elf Jahren ständig rote Zahlen.
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Von den Veranstaltern wurde 2007 der Einnahmerückgang im Vergleich zum Vorjahr mit rund drei Millionen Euro beziffert. Zu den schwindenden Zuschauerzahlen kamen rückläufige Einkünfte aus dem Sponsorenbereich. Die Ausrichtung des Rennens kostet jährlich mehr als 50 Millionen Euro.
Die Formel 1 ist nicht die einzige Sportveranstaltung, die in diesem Jahr die Steuerzahler in Victoria erheblich belastet. Einen Verlust von elf Millionen Euro vermeldeten die Veranstalter der Schwimm-Weltmeisterschaften, die ebenfalls im März in Melbourne stattfanden und rund 32 Millionen Euro Kosten verursachten.









