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Externe Experten nehmen McLaren unter die Lupe
Um sicherzustellen, dass bei der Entwicklung des McLaren-Mercedes für 2008 keine Ferrari-Informationen verwendet wurden, wir der MP4-23 genau unter die Lupe genommen
(Motorsport-Total.com) - Nach der Bestrafung in der "Spionage-Affäre" kann sich das McLaren-Mercedes-Team nicht entspannt zurücklehnen und auf die kommende Saison blicken. Grund hierfür ist die Tatsache, dass der Weltmotorsportrat das Team erneut bestrafen könnte, sollte man herausfinden, dass in das Design des nächstjährigen Autos Informationen von Ferrari eingeflossen sind.
Man wird den neuen McLaren-Mercedes genau unter die Lupe nehmen, nicht ohne Grund, wie FIA-Präsident Max Mosley erklärte, schließlich habe sich der ehemalige Chefdesigner Mike Coughlan zu einem Zeitpunkt im Besitz der geheimen Ferrari-Informationen befunden, "als er den McLaren für 2008 entwickelte", wird der Brite von der 'BBC' zitiert.
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"Wir bekommen es dabei mit der Schwierigkeit zu tun, dass wir am McLaren kein Teil finden werden, das von Ferrari entwickelt wurde", erklärt Mosley. In der Formel 1 sei es vielmehr üblich, dass ein Designer eine Idee aufgreift, diese jedoch in überhaupt keiner Verbindung zu einer Komponente steht, die von einem anderen Team verwendet wird.
"Wir werden uns also nach Ideen umsehen", so Mosley. "Die Untersuchung wird gründlich sein, dabei kommen externe Experten zum Einsatz und wir werden alles Mögliche tun, um sicherzustellen, dass keiner der McLaren ein Element mit geistigem Eigentum von Ferrari enthält. Wenn dies der Fall ist, dann müssen wir es in Betracht ziehen, in irgendeiner Form zu handeln."
Sollte man sich gezwungen sehen, gegen den britisch-deutschen Rennstall eine Strafe auszusprechen, so müsse dies "nicht zwangsläufig bedeuten, dass man sie am Fahren hindert". Es sei wahrscheinlicher, dass man den Rennstall in diesem Fall mit einem negativen Punkte-Konto in die Saison schickt. Das Auto wird von den Experten noch dieses Jahr unter die Lupe genommen, bevor der Weltmotorsportrat im Dezember über eine mögliche Strafe entscheidet.
Der FIA-Präsident vertritt übrigens nicht die Meinung, dass die "Spionage-Affäre" der Formel 1 geschadet hat. Die Saison 2007 sei "insgesamt sehr positiv" gewesen: "Auch wenn die Angelegenheiten hinter den Kulissen für uns und die betroffenen Leute ärgerlich waren, so hat sich das generelle Interesse in der Öffentlichkeit erhöht."










