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Enttäuschung aller Orten bei Toyota

07. Oktober 2007 - 11:44 Uhr

Ralf Schumacher erlebte ein turbulentes Rennen mit einem Ausfall, während Jarno Trulli der Konkurrenz chancenlos hinterher fuhr

Ralf Schumacher
Ralf Schumacher war nach einem Dreher direkt nach dem Start Letzter
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach einem enttäuschenden Rennen muss das Toyota-Team ohne WM-Punkte aus Shanghai abreisen. Jarno Trulli beendete das Rennen mit einer Runde Rückstand auf Platz 13, Ralf Schumacher kam nach einem Dreher in Runde 27 im Anschluss an ein turbulentes Rennen mit einem Dreher kurz nach dem Start und einer Kollision mit Vitantonio Liuzzi nicht ins Ziel.

"An diesem Wochenende hatte ich wirklich zu kämpfen", so Trulli. "Gestern hatte ich Probleme mit der Balance meines Autos und aus diesem Grund sollte das heutige Rennen sowieso eine Herausforderung werden. Wir legten dennoch einen guten Start hin und ich machte auf den Regenreifen angesichts der Bedingungen ordentlich Boden gut."

"Nach dem Boxenstopp verlor ich jedoch ein paar Plätze. Es war für alle ein schwieriges Rennen, und es lief einfach nicht für mich. Ich gab mein Bestes und machte intensiv Druck, aber es war nicht möglich, Punkte zu holen. Nun machen wir uns auf den Weg zum letzten Rennen in Brasilien. Ich hoffe, dass wir dort ein besseres Ergebnis erzielen werden."

"Dies war ein hartes, enttäuschendes Rennen", so Schumacher. "Ich drehte mich in der ersten Runde, als ich versuchte, eine Kollision mit einem anderen Auto zu vermeiden. Danach war ich in der Lage, Boden gutzumachen und überholte eine Menge Autos. Es war schade, dass mich Liuzzi traf, aber ich bin mir sicher, dass es keine Absicht war."

"An diesem Punkt trocknete die Strecke ab, wir gingen aus diesem Grund das Risiko ein, auf Reifen für trockene Bedingungen zu wechseln, weil wir nicht viel zu verlieren hatten. Aber dann kamen die kurzen Schauer, ich verlor Haftung und der Motor starb ab."

"Es war ein genussvolles Rennen, aber es ist schlecht, dass wir kein Ergebnis erzielt haben. Mir bleibt nun nur noch ein Rennen für Toyota. Ich gehe mit dem Ziel nach Brasilien, so viele Punkte wie möglich zu holen, um meine Zeit hier mit einem Höhepunkt zu beenden."

"Das Team leistete im Qualifying exzellente Arbeit und wir standen auf guten Positionen", so Teamchefs Tadashi Yamashina. "Erneut hatten wir jedoch mit dem Auto von Ralf einen miserablen Start. Wir müssen sorgfältig analysieren, was dort passierte. Danach zeigte das Auto, dass es auf dem Standard-Regenreifen sehr konkurrenzfähig war, und die beiden Fahrer zeigten unter diesen Bedingungen ihre beste Leistung."

"Als wir jedoch auf die Trockenreifen wechselten, bekamen es beide Fahrer mit Schwierigkeiten zu tun. Dies war der Schlüssel zum Rennen. Das Timing der Boxenstopps und die Auswahl der Reifen waren nicht schlecht, aber wir müssen dennoch analysieren, was nach dem Wechsel passierte."

"Es war klar, dass es ein schwieriges Rennen werden würde, weil unstetiges Wetter vorhergesagt war. Angesichts dieser Bedingungen hat die Mannschaft an der Box jedoch gute Arbeit geleistet. Nun machen wir uns auf den Weg nach Brasilien in der Hoffnung, im finalen Rennen unser Bestes zu geben."

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