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Brasilien-Rennen ein Spiegelbild der Honda-Saison

21. Oktober 2007 - 23:42 Uhr

Eine Durchfahrtsstrafe, zwei Motorschäden - auch im letzten Saisonrennen lief für Jenson Button und Rubens Barrichello nichts zusammen

Rubens Barrichello
Das Ende eines Heimrennens: Rubens Barrichello mit Motorschaden
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Jedes Team der Formel 1 hatte sich für den Abschluss in São Paulo etwas ganz Besonderes vorgenommen, doch da nicht jeder gewinnen kann, musste es auch Verlierer geben. Und die Verlierer waren zumeist die, die auch in den 16 Rennen davor nur selten Glück hatten. Für Honda kam es in doppelter Hinsicht besonders hart: Jenson Button und Rubens Barrichello fielen aus und es bewahrheitete sich erneut: Barrichello hat in seiner Heimatstadt einfach kein Glück.

"Ein enttäuschendes Ende einer sehr harten Saison für uns", so Barrichello. "Unsere Leistung war gar nicht so schlecht. Aber leider musste ich mein Rennen wegen eines Motordefektes vorzeitig beenden. Ich möchte mich bei dem gesamten Team für die Bemühungen im zurückliegenden Jahr bedanken. Wir hatten eine sehr schwere Zeit, aber das Team ist sehr stark zusammengewachsen, und wir werden im Winter sehr hart arbeiten, um unsere Position im nächsten Jahr zu verbessern."

Auch Button hatte sich mehr erhofft. "Das war kein guter Saisonabschluss für uns", so der Engländer. "Wir hatten ein Problem mit dem Motor, der bei den sehr warmen Temperaturen überhitzte. Wir müssen jetzt nach vorn schauen, aus diesem Jahr lernen und uns auf 2008 konzentrieren. Ich möchte dem Team für sein Engagement in diesem Jahr danken. Wir hatten es nicht leicht, aber wir haben uns als Team bewährt und sehr hart gearbeitet, um uns von Rennen zu Rennen zu verbessern. Ich möchte mich auch besonders bei meinem Physiotherapeuten Phil Young bedanken, der seit 7 Jahren mit mir bei jedem Rennen war und jetzt in Australien ein neues Leben beginnen möchte."

"Zuerst einmal möchte ich dem neuen Weltmeister gratulieren", begann Chefingenieur Jacky Eeckelaert. "Leider waren wir nicht so erfolgreich. Mit unserer Rennstrategie hätten beide Fahrer heute möglicherweise in die Punkte fahren können. Obwohl die Wagen etwas zu sehr untersteuerten, sind Rubens und Jenson gute Rundenzeiten gefahren. Leider sind beide schon früh mit Motorschäden ausgeschieden, bevor sich unsere Strategie auszahlen konnte."

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