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Beide BMW Sauber F1 in den Top 10

19. Oktober 2007 - 21:41 Uhr

Am Morgen schauten die Fahrer des BMW Sauber F1 Teams zu, am Nachmittag fuhren Robert Kubica und Nick Heidfeld auf die Plätze 6 und 10

Robert Kubica
Robert Kubica hatte am Freitag die Nase teamintern vorn
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das BMW Sauber F1 Team hatte einen problemlosen Auftakt zum Saisonfinale in Brasilien. Am Vormittag war die Rennstrecke von Interlagos regennass. Beide Piloten absolvierten nur Installationsrunden, weil die Wettervorhersage für den Nachmittag und die kommenden Tage Besserung versprach. Am Nachmittag war die Strecke tatsächlich trocken. Robert Kubica fuhr die sechstschnellste Runde, Nick Heidfeld die zehntschnellste.

"Heute Morgen sind wir wegen des Wetters gar nicht gefahren", so Kubica. "Unsere Vorhersage meinte, es gäbe keinen weiteren Regen, und wir haben gehofft, dass die Strecke abtrocknen würde. Das tat sie dann auch, am Ende war sie fast komplett trocken."

"Wir haben viele Reifenvergleiche gefahren. Sie sind generell recht weich, es ist schwer, etwas gegen das Körnen zu tun. Bei der Neuasphaltierung wurde gute Arbeit geleistet. Es gibt keine Bodenwellen mehr, der Belag ist sehr eben."

"Meistens bleiben die Bodenwellen, wenn darüber neu geteert wird, aber das ist hier nicht der Fall. Dadurch ist es jetzt leichter, hier zu fahren, die Bodenwellen haben das Auto aus der Balance geworfen. Die Strecke ist aber immer noch eine schöne Herausforderung."

"Am Nachmittag bin ich viel gefahren, insgesamt 44 Runden, und das Auto fühlte sich recht gut an", so Heidfeld. "Wir haben viele Vergleiche gefahren und haben jetzt ausreichend Informationen zu den Reifen. Die weichere Mischung neigt zum Körnen. Der neue Streckenbelag ist eindeutig eine Verbesserung."

Willy Rampf, Technischer Direktor: "Wir sind im 1. Freien Training während des Regens nicht rausgefahren, weil wir für den Rest des Wochenendes trockene Bedingungen erwarten. Vor diesem Hintergrund hat es keinen Sinn ergeben, die Fahrzeuge auf die Strecke zu schicken. In der zweiten Sitzung am Nachmittag haben wir dann den Reifenvergleich mit beiden Fahrzeugen durchgeführt."

"Jetzt werden wir die gesammelten Daten auswerten, um die Reifenwahl für Qualifying und Rennen treffen zu können. Die Rundenzeiten haben sich durch die sich dauernd ändernden Streckenbedingungen permanent verbessert, entsprechend interessant wird der Datenvergleich. Technische Probleme gab es keine."