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Bartels: Alonso sollte bei McLaren-Mercedes bleiben

08. Oktober 2007 - 12:19 Uhr

Der FIA-GT- und Ex-F1-Pilot vertritt die Meinung, dass Fernando Alonso sich dem Duell mit Hamilton stellen und bei McLaren-Mercedes bleiben sollte

Michael Bartels
Bartels findet, dass Fernando Alonso bei McLaren-Mercedes bleiben sollte
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com/sid) - Der frühere Formel-1-Pilot Michael Bartels hat kein Verständnis für das Verhalten von Weltmeister Fernando Alonso. "Ich würde ihm raten, sich jetzt auf seinen Job bei McLaren-Mercedes zu konzentrieren. Da hat er ein Super-Paket, alles, um in der Formel 1 Rennen zu gewinnen", sagte der 39-Jährige aus Plettenberg dem 'sid'.

Alonso ist im Zuge der "Spionage-Affäre" bei den "Silberpfeilen" in Ungnade gefallen und liebäugelt daher offenbar mit einer Rückkehr zu Renault. Für das Team von Flavio Briatore hatte er 2005 und 2006 den WM-Titel geholt. Laut Bartels wäre eine Rückkehr allerdings ein Rückschritt: "Renault befindet sich in einer kleinen Krise."

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Bartels rät Alonso, dass er als Weltmeister auch in Zukunft das teaminterne Duell gegen Lewis Hamilton annehmen sollte, "auf einer vernünftigen Basis, fair und ohne die ganzen Streitereien". Und der Bessere solle beim Saisonfinale am 21. Oktober in Sao Paulo auch gewinnen.

Auch wenn Ferrari aufgeholt habe, werde Alonso in der nächsten Formel-1-Saison vermutlich kein besseres Auto als den "Silberpfeil" finden. Bartels: "Deshalb sollte er sich ganz genau überlegen, was er macht. Es gibt für Alonso keine gleichwertige Alternative."

Bartels selbst hatte zuletzt in der FIA-GT-Meisterschaft allen Grund zur Freude, als er im werksunterstützten Maserati MC12 seines Arbeitgebers Vitaphone Racing aus Herborn zum dritten Mal in Folge den Team-Titel in der populären Sportwagenserie gewann.

In der Fahrer-Wertung übernahm Teamkollege Thomas Biagi wieder die alleinige Führung. Mit 55 Punkten liegt der Italiener vor dem Saisonfinale am 21. Oktober in Zolder/Belgien fünf Punkte vor drei Fahrer-Duos mit jeweils 50 Zählern. Biagi reicht somit ein dritter Platz, um die Nachfolge seines Partners Bartels anzutreten, der den Titel nach einer mehrwöchigen verletzungsbedingten Pause nicht mehr erfolgreich verteidigen kann.

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