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BMW Sauber F1 Team mit enttäuschendem Training

05. Oktober 2007 - 10:47 Uhr

Bei Heidfeld musste das Getriebe gleich zweimal gewechselt werden, beide Fahrer schafften den Sprung in die Top 10 im 2. Freien Training in Shanghai nicht

Nick Heidfeld
Nick Heidfeld hatte unfreiwillig Zeit, sich in der Boxengasse umzuschauen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Der Auftakt zum Großen Preis von China verlief enttäuschend für das BMW Sauber F1 Team. Robert Kubica belegte am Freitag im 2. Freien Training mit 1,772 Sekunden Rückstand den 14. Rang und war unzufrieden mit dem Fahrverhalten seines Autos. Nick Heidfeld konnte in den beiden 90-minütigen Trainings auf dem 'Shanghai International Circuit' insgesamt nur 29 Runden zurücklegen. An seinem F1.07 musste am Freitag zwei Mal das Getriebe gewechselt werden. Er war mit 1,781 Sekunden Rückstand auf dem 15. Rang zu finden

"Bei mir lief es besser als bei Nick, ich hatte weniger Probleme", so Kubica. "Aber das Fahrverhalten meines Autos war etwas enttäuschend, wir müssen noch hart arbeiten, um die Abstimmung und die Balance zu verbessern. Immerhin war mein Topspeed in der zweiten Session gut, das war morgens auch noch anders."

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"Ich bin natürlich enttäuscht, weil ich heute kaum zum Fahren kam", klagte Heidfeld. "In beiden Trainings gab es ein Hydraulik-Leck und einen Getriebewechsel. Die Mechaniker haben zwar wahnsinnig schnell gearbeitet, aber die Streckenbedingungen haben sich unterdessen natürlich auch verändert, sodass ich keine vernünftigen Vergleiche anstellen konnte."

Willy Rampf, Technischer Direktor: "Wir haben uns auf die Rennabstimmung konzentriert, mussten das Programm aber mit nur einem Auto durchführen, weil bei Nick zwei Mal das Getriebe wegen eines Hydraulikdefekts gewechselt werden musste. Entsprechend arbeitsreich war der Tag für die Mechaniker. Es ist ihnen jeweils gelungen, das Auto noch während der Session wieder fahrbereit zu machen. Jetzt geht es darum, die Daten auszuwerten und die Abstimmung zu optimieren. Denn wir stehen noch nicht dort, wo wir sein wollen."