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Zwei Punkte für Webber - Coulthard stoppt Defekt

16. September 2007 - 18:55 Uhr

Während Mark Webber als Siebter in Belgien zwei WM-Punkte holte, musste David Coulthard sein Auto einmal mehr mit einem technischen Defekt ausrollen lassen

David Coultard
Für David Coultard ging es per Scooter an die Box zurück
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Der Große Preis von Belgien in Spa-Francorchamps endete für das Red Bull Racing-Team mit einem freudigen und einem enttäuschenden Resultat. Mark Webber sammelte als Siebter zwei WM-Punkte, Teamkollege David Coulthard rollte 15 Runden vor Schluss mit einem Defekt aus.

"Es ist sehr gut für uns, dass wir heute WM-Punkte geholt haben", so Webber. "In diesen Zeiten ist das für uns keineswegs einfach. Es war großartig, das andere Renault-Team im offen ausgetragenen Duell zu besiegen. David machte als Puffer vor Kubica einen tollen Job. Das war eine gute Unterstützung. Es war ein erfreuliches Rennen an diesem Nachmittag. Aufgrund der furchtbaren Tragödie, die sich gestern ereignete, sind meine Gedanken natürlich bei der Familie McRae."

"Ich musste wegen eines Problems im Bereich der Hydraulik aufgeben", so Coulthard enttäuscht. "Als Folge des Defekts fielen der Gaszug und die Power-Lenkung aus. Freitags trat in der 'Eau Rouge' ein Schaden am Auto auf, was in diesem Streckenabschnitt grundsätzlich unangenehm ist. Glücklicherweise passierte es jetzt auf einer Geraden - entsprechend hatte ich mehr Platz, um mein Auto aus dem Weg der anderen zu manövrieren. In einer solchen Lage hat man keinerlei Chancen, die Boxen zu erreichen, weil das Gaspedal nicht mehr funktioniert."

"Zu Beginn des Rennens war mein Auto sehr schwer. Ich war entsprechend langsam unterwegs. Als der Tank leerer wurde, steigerte sich meine Performance. Ausgangs der Kurven war mein Auto heute nicht besonders gut. Das gilt auch für das Anbremsen der Schikane und der Haarnadelkurve. Tatsächlich trat eine Reihe von Problemen auf, die für dieses Auto untypisch sind. Wir müssen uns also unbedingt darum bemühen, genau zu verstehen, was heute falsch lief."

"Mark leistete am heutigen Nachmittag gute Arbeit", so Teamchef Christian Horner. "Er nutzte seine Strategie schon während der letzten Wochen beobachten konnten: Unser Auto zeigt eine gute Leistung, und in diesem Bereich des Startfelds geht es ausgesprochen eng zu."

"David folgte einer schwierigen Ein-Stopp-Strategie. Er gab alles und half dem Team, indem er sich mit Nachdruck gegen Kubica zur Wehr setzte. Leider schied er wegen eines Hydraulik-Defekts aus. Wir haben also durchaus noch Arbeit vor uns, was die Standfestigkeit unseres Gesamtpakets betrifft. Daran werden wir in der kommenden Woche während der Testfahrten in Jerez arbeiten. Das sind die letzten Tests vor den drei abschließenden WM-Läufen der Saison 2007."

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