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Williams: Teaminterner Kampf um die WM-Positionen

04. September 2007 - 09:42 Uhr

Beim Großen Preis von Italien möchte Alexander Wurz weitere WM-Punkte sammeln, um in der Gesamtwertung vor Teamkollege Nico Rosberg zu bleiben

Alexander Wurz
Alexander Wurz möchte unbedingt vor Nico Rosberg bleiben
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach dem Großen Preis der Türkei geht es für das Williams-Team an diesem Wochenende nach Monza. Den Großen Preis von Italien, der seit 1950 stattfindet, hat der britische Rennstall in den vergangenen 30 Jahren fünfmal gewinnen können. In diesem Jahr möchte man so viele Punkte wie möglich holen, um sich den fünften Rang in der Konstrukteurswertung zu sichern.

"Ich liebe es, in Monza Rennen zu fahren", so Nico Rosberg. "Ich habe gute Erinnerungen an die Strecke, besonders an mein GP2-Rennen, als ich ein sehr gutes Wochenende hatte, zweimal Zweiter wurde und die schnellste Runde fuhr. Der Kurs an sich ist einzigartig, hat eine lange Geschichte und es macht Spaß, auf ihm zu fahren."

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"Die gesamte Runde ist eine großartige Erfahrung, denn jede Kurve ist anders und auf ihre eigene Weise interessant. Die zweite Schikane macht Spaß, denn man muss das Auto über die Randsteine werfen, so viel Geschwindigkeit halten wie möglich und so spät bremsen, wie es nur geht, im Gegensatz zu den beiden 'Lesmos', wo man ein wenig früher bremsen muss."

"Die 'Ascari'-Kurve und die 'Parabolica' sind für die Fahrer ebenfalls interessant. Die Atmosphäre im 'Autodromo' ist dank der Tifosi brillant. Italien hat eine Menge schöner Orte, die man sich anschauen kann, es gibt dort fantastisches Essen und ich mag die italienische Lebenseinstellung wirklich, was womöglich der Grund dafür ist, dass die meisten meiner Freunde Italiener sind!"

"An diesem Wochenende kommen wir nach Monza", so Alexander Wurz. "Dies ist wegen der Tifosi immer ein besonderes Rennen. Ich genieße auch den italienischen Lebensstil, es ist aus diesem Grund schön, dass wir dort ein paar Tage verbringen. Der Kurs ist die letzte verbleibende Hochgeschwindigkeitsstrecke im Kalender, und ich fahre dort wirklich gern."

"Es braucht immer eine Weile, um sich daran zu gewöhnen, aber wenn man erst einmal seinen Fahrstil angepasst hat und sein Gehirn darauf getrimmt hat, dann ist es herausfordernd aber auch großartig. Ich fahre in Monza für gewöhnlich gute Rennen, ich hoffe aus diesem Grund, dass dies am kommenden Rennwochenende so weitergehen wird. Ich möchte ein paar weitere Punkte sammeln, um vor meinem Teamkollegen zu bleiben und damit das Team komfortabel vor Red Bull und Toyota bleiben kann."

Sam Michael, Technischer Direktor: "Monza hat einen festen Platz in der Motorsport-Geschichte. Es ist immer noch möglich, durch die Parklandschaft zu laufen, die den Kurs umgibt und dort die alte Steilwandkurve aus Beton anzutreffen, wo sie früher mit den Grand-Prix-Autos fuhren. Der Kurs wird durch lange Geraden dominiert und aus diesem Grund sind die Höchstgeschwindigkeiten die größten, die wir das ganze Jahr über in der Formel 1 sehen - rund 350 km/h."

"Das Setup muss eher auf die weichere Seite ausgerichtet werden und hat tendenziell wenig Luftwiderstand, so dass die Autos gut über die großen Randsteine fahren können. Wir haben beim Test in Monza etwas Zeit damit verbracht, uns durch die verschiedenen Setup-Optionen zu arbeiten, die wir beim Grand Prix einsetzen können."

"Wie es für Monza normal ist, werden wir einen anderen Frontflügel, Heckflügel und ein Bodywork-Paket verwenden, um das Auto in die Lage zu versetzen, mit den hohen Höchstgeschwindigkeiten umzugehen. Die Teams werden sich womöglich entweder für Strategien für einen oder zwei Boxenstopps entscheiden. Wir erwarten ziemlich neutrales Wetter bei Temperaturen um die 25 Grad und keine Wiederholung der starken Gewitter, die den Test beinahe ins Wasser hätten fallen lassen."

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