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Williams-Piloten von Schikane ausgebremst

09. September 2007 - 17:27 Uhr

Sowohl Nico Rosberg als auch Alexander Wurz hatten Probleme mit der ersten Schikane, Rosberg sicherte sich dennoch drei WM-Punkte

Jenson Button vor Nico Rosberg
Jenson Button vor Nico Rosberg: Ein lang währender, harter Kampf
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nico Rosberg konnte nach dem Rennen in Monza einmal mehr mit sich zufrieden sein, er holte als Sechster sogar noch einen WM-Punkt mehr als jeweils in den vergangenen beiden Rennen. Teamkollege Alexander Wurz kam im Rennen auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke nicht so gut zurecht und belegte mit einer Runde Rückstand Platz 13.

"Dies war für uns ein gutes Wochenende", so Rosberg. "Wir zeigten eine konkurrenzfähige Geschwindigkeit und waren das ganze Wochenende über mit unserer Leistung zufrieden. Das Team hat nach dem Test hier in der vergangenen Woche gute Fortschritte erzielt, die harte Arbeit hat sich mit einem wirklich großen Schritt nach vorn bezahlt gemacht. Gut gemacht auch von Toyota, da Monza eine Motoren-Strecke ist. Es ist auch großartig, weitere Punkte für beide Meisterschaften geholt zu haben."

"Das war für mich ein schwieriger erster Abschnitt des Rennens", so Wurz. "Wir entschieden uns für eine sehr aggressive Strategie, aber da ich eine Menge Benzin an Bord hatte, wirkte sich dies negativ auf meine hinteren Reifen aus, und ich konnte einfach nicht das Tempo anschlagen, das ich hätte haben müssen. Dies ist alles Folge meiner Qualifying-Position. Wenn man am Samstag einen Fehler macht, dann bedeutet dies, dass man diesem während des Rennens hinterher jagt, aber ich liebe die Herausforderung."

"Dies war eine gute Leistung von Nico", so Sam Michael, Technischer Direktor. "Leider musste er in der ersten Runde den achten Platz an Button zurückgeben, da er die Position gewann, indem er durch die Schikane fuhr. Das machte es für ihn schwierig, weil er dann für den Großteil des ersten Rennabschnitts hinter Jenson festhing. Als er ihn erst einmal überholt hatte, machte er viel Druck und war in der Lage, einen ausreichend großen Vorsprung heraus zu fahren, um schlussendlich die Position zu erhalten, die er sich ursprünglich zum Ziel gesetzt hatte."

"Alex sah in Ordnung aus, aber leider hatte er dasselbe Problem wie Nico in Bezug auf die Schikane. Dass er die Position zurückgeben musste, kostete ihn schlussendlich am Ende des Rennens ein paar Positionen. Das Auto war zuverlässig, wir hatten heute einen soliden Tag und es war gut, weitere drei Punkte für die Konstrukteurswertung zu holen."

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