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Im Handy-Simulator anschauen
Webber kritisiert Entwicklungsarbeit von Red Bull Racing
Mark Webber ist überzeugt, dass das Team mit einer besseren Entwicklungsarbeit mehr aus der Saison hätte machen können
(Motorsport-Total.com) - Nach 14 von 17 Saisonrennen rangiert Mark Webber mit zehn WM-Punkten auf dem 11. Rang der Fahrerwertung - zu weit hinten in den Augen des Australiers, der davon überzeugt ist, dass man in diesem Jahr bei weitem nicht alles aus dem Potenzial des Red Bull Racing-Autos gemacht hat.
So wurde der beim Chaos-Grand-Prix auf dem Nürburgring heraus gefahrene Podiums-Platz durch die Tatsache geschmälert, dass Webber allein fünf Mal wegen technischer Probleme die Zielflagge nicht sehen konnte: "Ich denke nicht, dass wir ausreichend Fortschritte erzielt haben", so der 31-Jährige auf der offiziellen Internetseite des Australien-Grand-Prix'. "Wir müssen das Auto härter und schneller entwickeln, das ist aber immer der Weg in diesem Geschäft."
Man hätte bei der Entwicklung des Autos bessere Arbeit leisten können, man sei aus diesem Grund nicht in der Lage gewesen, dem BMW Sauber F1 Team näher zu kommen. Man müsse über den Winter einen großen Schritt nach vorn machen, da er davon ausgeht, dass sich viele Teams deutlich verbessern werden, vor allen Dingen Honda und Toyota nach einer enttäuschenden Saison.
Auch hinter den Kulissen muss der Rennstall kräftig entwickeln, denn im Gegensatz zu zahlreichen anderen Teams, allen voran McLaren-Mercedes aber auch Williams und Ferrari, besitzt das Team noch keinen Fahr-Simulator, so dass Mark Webber den 'Fuji Speedway' im Vorfeld nicht auf diese Weise studieren konnte. Einzig das Setup konnte das Team im Simulator vorab ausprobieren.
Am Kräfteverhältnis wird sich seiner Meinung nach beim Großen Preis von Japan nichts ändern: "Wir sind seit Melbourne frustrierende sechs oder sieben Zehntelsekunden langsamer, als wir dies gern wären." Daran werde sich auch beim drittletzten Rennen nicht ändern.










