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Vettel überglücklich - Liuzzi vermisst den Speed

08. September 2007 - 18:09 Uhr

Für Vettel lief es im Monza-Qualifying richtig gut, während der Deutsche von Startplatz 16 ins Rennen gehen wird, muss sich Liuzzi mit Rang 19 begnügen

Sebastian Vettel
Sebastian Vettel zeigte in der Monza-Qualifikation eine tolle Schau
© GEPA

(Motorsport-Total.com) - Sebastian Vettel zeigte in der Qualifikation zum Großen Preis von Italien in Monza eine starke Vorstellung und schaffte sogar den Sprung in den zweiten Qualifying-Durchgang. Der Deutsche wird das Rennen als 16. aufnehmen. Teamkollege Vitantonio Liuzzi startet bei seinem Heimrennen vom 19. Rang.

"Keine Frage", analysiert Vettel, "das war definitiv ein guter Tag für mich, denn letztlich hatte ich ein gutes Qualifying. Gestern quälten wir uns mit dem Auto ab, und deshalb war ich nicht gerade glücklich. Doch am heutigen Vormittag verbesserten wir das Auto gewaltig."

"Und es scheint, als hätten wir einen guten Weg gefunden, im Qualifying klarzukommen, denn es gelang mir wirklich, das Optimum aus den Reifen zu holen. Im Verlauf des Q2 wurde die Piste besser und auch ich konnte mich steigern. Aber zu diesem Zeitpunkt hatte ich keine Option-Reifen (weichere Mischung) mehr übrig. Im letzten Sektor verlor ich möglicherweise einige Hundertstelsekunden, aber unterm Strich war es ein schöner Tag für mich."

"Ich hatte ein wenig Pech", so Liuzzi, "weil Wurz auf die Piste fuhr, als ich gerade auf meine schnelle Runde ging. In dieser Situation musste ich etwas Tempo wegnehmen. Anschließend kostete mich Verkehr in den beiden letzten Kurven zwei, drei Zehntel. Andernfalls hätte ich den Sprung in Q2 wohl geschafft."

"Es scheint, als fehle es meinem Auto - im Vergleich mit dem meines Teamkollegen - seit dem heutigen Vormittag ein wenig an Topspeed. Wir konnten den Rennwagen heute ein wenig verbessern, aber das wird ein hartes Rennen."

"Was die morgige Strategie betrifft, so müssen wir ausloten, was die anderen vermutlich tun werden. Wie auch immer - Monza bedeutet normalerweise ein Ein-Stopp-Rennen, weil die lange Boxengasse so viel Zeit kostet. Es ist allerdings noch nichts entschieden."

"Diese Rennstrecke scheint uns besser zu liegen als einige der übrigen", so Giorgio Ascanelli. "Sebastian machte einen guten Job, während Tonio keine einzige freie Runde fand. Vormittags fuhr er eine 24,2er Runde, was er locker hätte wiederholen können."

"Was unsere Qualifying-Strategie betrifft, so peilten wir das Q2 als Hauptziel an. Als Folge hatte Sebastian in Q2 keinen Satz seiner Lieblings-Reifen übrig. In Q1 fuhren wir mit beiden Autos insgesamt fünf Runs und teilten die so auf, dass wir alle Zeitfenster abdeckten. Dabei erwischte Sebastian den besten Slot."

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