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Toyota zum Europa-Abschluss schwach

16. September 2007 - 18:07 Uhr

Ralf Schumacher und Jarno Trulli hatten mit der Vergabe der WM-Punkte in Spa-Francorchamps nichts zu tun

Rubens Barrichello Jarno Trulli
Jarno Trulli hing im Rennen zu lange zu weit hinten im Feld
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Die Hoffnung, die Toyota noch am Freitag nach den Trainings versprühte, wich am Sonntag den ernüchternden Tatsachen. Die TF107 in den Händen von Ralf Schumacher und Jarno Trulli waren nie in der Lage, ein ernsthaftes Wort um die Punkte mitzureden. Vor dem Heimrennen in Fuji in zwei Wochen steht für Toyota noch viel Arbeit an.

"Das Rennen war ganz okay", so Schumacher, der 10. wurde. "Ich habe mein Bestes gegeben und wir holten alles aus dem Auto heraus. Leider war das für Punkte zu wenig. So gesehen ist das frustrierend, denn wir haben das Auto bis ans Limit getrieben und hofften nach unseren guten Zeiten im Training auf mehr."

"Am Freitag sah es ermutigend aus, doch in der Folgezeit haben wir gegenüber den anderen Teams verloren. Nun müssen wir herausfinden, warum das so war", fuhr er fort. "Das nächste Rennen findet auf unserer Heimstrecke, dem Fuji Speedway, statt. Das gesamte Team freut sich auf den Japan-Grand-Prix, der für uns ganz klar ein wichtiges Rennen ist. Es ist enttäuschend, hier ohne Punkte abzureisen, aber wir werden in Japan alles versuchen."

Kein Glück hatte auch Trulli, der nur 11. wurde. "Der Nachmittag war schwierig", erklärte er. "Schon in der ersten Kurve verlor ich einige Plätze. Ich fiel hinter Autos zurück, die mehr Sprit an Bord hatten als ich. Aber ich konnte sie nicht überholen, weil wir auf der Geraden zu langsam waren. Ich hatte mir im Rennen mehr erwartet. Wenn ich frei fahren konnte, war das Auto gut. Wir hoffen, dass wir bei unserem Heimrennen in Fuji besser abschneiden können."

"Es ist enttäuschend gelaufen, denn wir erwarteten ein besseres Ergebnis", so Teamchef Tadashi Yamashina. "Unsere Leistungen zu Beginn des Wochenendes stimmten uns optimistisch. Ralf machte seine Sache gut, und da es vor ihm keine Ausfälle gab, konnte er nicht mehr machen. Er war auf einen Stopp unterwegs und hielt Kontakt zu (Heikki) Kovalainen, der auf einer ähnlichen Strategie war."

"Jarno hingegen verlor schon in der ersten Kurve Plätze", fuhr der Japaner fort. "Nach der Zeit, die er im Verkehr verlor, war sein Rennen faktisch Rennen gelaufen, auch wenn er später ganz ordentlich unterwegs war. Nun müssen wir uns für den Japan-Grand-Prix vorbereiten. Auf dem Fuji Speedway wollen wir ein starkes Ergebnis einfahren."

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