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Toro Rosso: Unter dem Strich nicht gut genug

09. September 2007 - 18:50 Uhr

Die Rundenzeiten waren in den Augen von Gerhard Berger ganz passabel, dennoch konnte man im Rennen nur die Plätze vor Spyker einnehmen

Monza
Auch in Monza fuhr Toro Rosso der Konkurrenz - bis auf Spyker - hinterher
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach seinem tollen Qualifying lief es für Sebastian Vettel im Rennen nicht mehr so rund. Er fuhr sich in der ersten Runde den Frontflügel ab und wurde dadurch weit zurückgeworfen. Am Ende belegte der Deutsche den 18. Rang und kam damit direkt hinter Teamkollege Vitantonio Liuzzi ins Ziel.

"Das Positivste dieses Wochenendes", so Liuzzi, "ist die Tatsache, dass wir erneut ins Ziel kamen. Während des Rennens war ich ganz einfach nicht schnell genug, um an den vor mir liegenden Autos vorbeikommen zu können."

"Aus meiner Sicht fuhr ich ein gutes Rennen, obwohl ich während des ersten Stints ein wenig unter Untersteuern litt, was mich natürlich viel Zeit kostete. Mein zweiter Stint war ziemlich stark. Seitdem wir das Auto am Samstagmorgen verbessert hatten, war die Pace gar nicht so schlecht."

"Im Qualifying hatten wir das allerdings nicht voll nutzen können. Ich hatte Mühe, mit den anderen Autos im Windschatten mitzuhalten, denn wenn ich zu dicht auffuhr, verlor ich viel Abtrieb. Alles was wir jetzt tun können, ist auf Spa zu blicken und es dort erneut zu versuchen."

"Mein Start war okay", meinte Vettel. "Dann sah ich auf der rechten Seite David (Coulthard) auftauchen. Deshalb war ich gezwungen, weit auf der Außenseite zu fahren, und in der zweiten Schikane knallte ich dann leider gegen Davidson. Der Zwischenfall ging zum Teil auf meine Kappe. Ich war happy, als das Safety-Car auftauchte, denn dadurch hielt sich mein Zeitverlust in Grenzen."

"Später hatte ich ein großes Problem mit den Bremsen. Die Ursache hierfür müssen wir noch ermitteln. Es gelang mir kaum, das Auto abzubremsen, und auf dieser Hochgeschwindigkeitspiste muss man Vertrauen in die Bremsen haben. Nachdem wir gestern einen guten Tag hatten, verlief der heutige ein wenig frustrierend."

"Es war Pech", so Berger, "dass Sebastian im Verlauf der ersten Runde seinen Flügel verlor. Orientiert an unseren Startplätzen konnten wir anschließend nur darauf hoffen, vom Einsatz des Safety-Car oder Ausfällen profitieren zu können, denn wir waren nicht schnell genug, andere überholen zu können."

"Positiv ist an diesem Wochenende ein Blick auf die Rundenzeiten. Wenn man sich die von Webber, der Neunter wurde, anschaut und mit unseren als 17. vergleicht, ist der Unterschied nicht groß. Wir müssen uns unverändert steigern. Das gilt speziell für das Qualifying. Wenn uns das gelingt, werden wir größere Chancen haben, im Rennen besser auszusehen."

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