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Symonds im Kampf gegen Williams zuversichtlich

21. September 2007 - 10:07 Uhr

Chefingenieur Pat Symonds geht davon aus, dass Renault den Punktevorsprung auf Williams in der Konstrukteurs-WM über die Runden bringen wird

Pat Symonds
Pat Symonds glaubt, dass Renault der dritte WM-Platz nicht mehr zu nehmen ist
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Durch die Disqualifikation von McLaren-Mercedes geht das Duell zwischen Renault und Williams in der Konstrukteurs-WM plötzlich nicht mehr um den vierten, sondern um den dritten Platz. Drei Rennen vor Schluss sind die beiden Teams durch elf Punkte getrennt, womit Renault natürlich die wesentlichen besseren Karten in der Hand hält.

Das sieht auch Renault-Chefingenieur Pat Symonds so: "Ich denke, wir verteidigen unsere Position", erklärte er gegenüber 'SpeedTV.com'. "Drei Rennen zu fahren, Williams ist zwölf Punkte hinten. Das ist eine schwierige Aufgabe für sie. Es klingt lächerlich, aber wenn ins Ziel kommen, sind nicht viele Punkte verfügbar." Was er damit meint: Wenn die drei Topteams ihre Autos plangemäß ins Ziel bringen, bleiben nur noch die Punkteränge sieben und acht, die zusammengerechnet gerade mal drei Punkte bedeuten.

In Spa-Francorchamps habe man daher mit Heikki Kovalainen ein wenig gepokert, den Finnen voll betankt und auf einen langen ersten Stint gesetzt - ein Schuss, der nach hinten losging: "Wir wollten etwas anderes ausprobieren, aber das ging nicht auf. Der Reifenverschleiß war höher als erwartet und es gab noch ein paar andere Probleme", erklärte Symonds, dessen finnischer Schützling aber immerhin den achten Platz ins Ziel brachte und damit als einziger Fahrer neben Fernando Alonso und Nick Heidfeld seit Silverstone immer in den Punkten war.

Diese starken Leistungen sind dem Briten natürlich nicht entgangen: "Heikki ist in Spa verdammt gut gefahren", klopfte er dem ehemaligen GP2-Vizemeister verbal auf die Schulter. "Das war ein sehr defensiver Job, den er manchmal machen musste, und am Ende hatte er Kubica mit viel konkurrenzfähigeren Reifen als seinen im Kreuz. Ich denke, er ist außergewöhnlich gut gefahren. Das ist vielleicht nicht sonderlich aufgefallen, aber es war ein sehr gutes Rennen."

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