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Super Aguri auf verlorenem Posten

09. September 2007 - 18:39 Uhr

Anthony Davidson hatte immerhin ein kleines Erfolgserlebnis, Takuma Sato hatte mit Bremsproblemen kaum Chancen

Anthony Davidson Ralf Schumacher
Anthony Davidson konnte sich immerhin vor Ralf Schumacher halten
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Schon vor dem Monza-Wochenende war allen im Team Super Aguri klar, dass die schnelle Strecke in Italien nichts für den SA07 ist. Anthony Davidson hielt im Mittelfeld dennoch ganz gut mit, auch wenn die Chance auf Punkte natürlich gering war. Takuma Sato hatte da mehr Probleme. Der Japaner quälte sich mit Bremsproblemen über die Distanz.

"Auf dem Weg in die Startaufstellung hat sich das Bremspedal schon weich angefühlt, ich hatte ein Problem, aber ich konnte zu diesem Zeitpunkt nichts dagegen tun", so Sato. "Ich habe versucht in der Einführungsrunde das Auto aufzuwärmen, aber in der Startaufstellung fingen die vorderen Bremsen Feuer, es gab viel Rauch. Da machte ich mir Sorgen."

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Dennoch gelang das erste Bremsmanöver im Rennen gut. "Ich konnte in der ersten Kurve einige Plätze gutmachen", fuhr er fort. "Aber meine vorderen Bremsen ließen immer weiter nach. Ich hatte Probleme, weil auch die hinteren Reifen dadurch blockierten. Ich konnte kaum verzögern und verlor ein paar Plätze. Das Safety Car half dann, die Bremsen zu kühlen, danach waren sie wieder halbwegs da. Ich konnte danach einige Autos überholen. Auf dem letzten Reifensatz konnte ich auch gute Rundenzeiten fahren, aber das Rennen war hart."

"In der ersten Kurve waren alle sehr fair miteinander, aber Vettel fuhr mir ins Heck und beschädigte den Diffusor", so Davidson. "Das Auto war mit viel Benzin gut, ich konnte (Alex) Wurz und auch (Giancarlo) Fisichella herausfordern. Ich überholte ihn, als er einen Fehler machte. Danach hatten wir einen guten Kampf - das Highlight des heutigen Rennens. Mit weniger Benzin hatten wir mehr Probleme, immerhin konnte ich Ralf Schumacher im Toyota bis zum Ende hinter mir halten."

"Es war ein hartes Rennen", erklärte Teamchef Aguri Suzuki. "Die Fahrer fuhren ein solides Rennen, es ist gut, dass wir wieder beide Autos ins Ziel brachten. Die Boxenstopps klappten gut, aber das die Rennpace betrifft, so müssen wir gegen Ende der Saison noch zulegen."

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