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Stewart vermutet Allianz FIA/Ferrari
Ex-Weltmeister Jackie Stewart hofft, dass sich das World Council am Donnerstag nicht von Ferrari-Repräsentanten beeinflussen lässt
(Motorsport-Total.com) - Der Spionageskandal in der Formel 1 weitet sich immer mehr zu einem Ländermatch zwischen Italien und Großbritannien aus: Während 'Gazzetta dello Sport' und Co. in regelmäßigen Abständen von Ferrari gestreute Informationen veröffentlichen und damit Stimmung gegen die Silberpfeile machen, steht für die britischen Blätter wie die 'Times' fest, dass alles eine Verschwörungskampagne und McLaren-Mercedes das unschuldigste aller Teams ist, ein Opfer in dieser Angelegenheit.
Letztere Theorie vertritt auch Ex-Weltmeister Jackie Stewart, der zwar findet, dass man die Silberpfeile bestrafen sollte, falls sich ihre Schuld herausstellen sollte, aber er habe allen Anlass zur Skepsis: "Die FIA steht Ferrari historisch gesehen sehr nahe, näher als irgendjemandem sonst. Es sitzen mehr Ferrari-Repräsentanten als andere im World Council - und es scheint mir, dass die mächtigsten Leute in diesem Sport sich am meisten nach Ferrari richten."
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Tatsächlich gibt es für den Kommentar des Schotten ein paar Anhaltspunkte aus der Vergangenheit, doch die Behauptung, im World Council säßen viele Ferrari-Repräsentanten, entbehrt jeder Grundlage. Zwar hat Teamchef Jean Todt tatsächlich ein Stimmrecht, von diesem darf er aber im Spionagefall natürlich nicht Gebrauch machen.









