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Schweizer TV-Rechte: Widerstand regt sich
Innerhalb der 'SRG' gibt es offenbar immer noch Diskussionen über die Richtigkeit der Kündigung des Vertrags für die Formel-1-Übertragungen

(Motorsport-Total.com) - Das staatliche Schweizer Fernsehen hat Anfang dieses Jahres offiziell bekannt gegeben, den Vertrag für die Formel-1-Rechte aus Kostengründen im Rahmen eines umfangreichen Sparprogramms nicht für 2008 zu verlängern. Nun wurde aber bekannt, dass es selbst innerhalb der 'SRG' Widerstand gegen diese Entscheidung gibt.
Die Streichung der Formel 1, die jährlich etwas mehr als zwei Millionen kosten würde, war laut Informationen der Kollegen vom 'Blick' ein Alleingang von Armin Walpen, Generaldirektor der 'SRG SSR idée suisse'. Selbst der eigene Führungsstab stellt sich inzwischen aber gegen Walpen, allen voran die Direktorin des 'Schweizer Fernsehens', Ingrid Dentenre.
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Hinter den Kulissen wirft nun auch Peter Sauber sein Gewicht in die Waagschale, doch Walpen bleibt hart: "Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung der 'SRG SSR' haben das Sparprogramm im Januar 2007 verabschiedet, inklusive Verzicht auf die Formel 1. Seit diesem Entscheid haben sich weder die Voraussetzungen noch die Rahmenbedingungen verändert."
Sollte er bei seiner Entscheidung bleiben, wäre die Übertragung vom Grand Prix von Brasilien am 21. Oktober nach 38 Jahren die vorerst letzte der 'SRG'. Die eidgenössischen Formel-1-Fans müssten aber trotzdem nicht ganz auf die Königsklasse des Motorsports verzichten, sondern auf Alternativprogramme wie 'RTL' umsteigen. Großer Nachteil: Dort fehlt der Schweizer Bezug...








