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Schumacher: "Fans und Bosse haben mehr erwartet"
Der Toyota-Pilot ist über die Leistung des Teams in der Qualifikation zum Heimrennen enttäuscht und hofft, dass man diese im Rennen gutmachen kann
(Motorsport-Total.com) - Ralf Schumacher erlebte ausgerechnet beim Heimspiel von Toyota ein Qualifying, in dem nichts so lief, wie es laufen sollte. Zunächst erwischte er keine freie Runde und schaffte den Sprung in den zweiten Qualifying-Teil mit Ach und Krach - zumindest theoretisch. Denn auf seiner letzten Runde krachte er mit Sakon Yamamoto zusammen, den er überholen wollte.
Der Deutsche hatte geglaubt, dass der Spyker-Pilot ihn gesehen hat und passieren lässt. Stattdessen lenkte der Japaner ein und Schumacher hatte keine Möglichkeit mehr, ihm auszuweichen. Bei der Kollision beschädigte er sich seinen Toyota so stark, dass an eine Weiterfahrt nicht zu denken war. Somit kam er zwar in den zweiten Durchgang, konnte dort jedoch keine Zeit gefahren.
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Doch der 32-Jährige ärgerte sich nicht nur über diesen Vorfall, sondern auch über die Leistung seines Teams, die er als "sehr enttäuschend" bezeichnete: "Wir haben klarerweise mehr erwartet", meinte er nach dem Qualifying mit einem langen Gesicht gegenüber Reportern.
Nun hofft er im Rennen auf Regen, da dies "keine wirklich fairen Bedingungen" seien: "Im Regen kann alles passieren. So, wie es im Moment bei uns läuft, kann uns ein nasses Rennen nur dabei helfen, Boden gutzumachen. Wir können nur hoffen, dass wir den Schaden von heute gutmachen können."
Ralf Schumacher, der nach 14 Rennen nur fünf Punkte auf dem Konto hat, bedauert, dass man den japanischen Fans beim Heimrennen nicht mehr bieten kann: "Es ist klar, dass unsere japanischen Fans und Bosse mehr von uns erwartet haben, das konnten wir ihnen heute nicht bieten und wir werden versuchen, das wieder gutzumachen. Mit unserem derzeitigen Paket sind wir natürlich eingeschränkt, aber es ist klar, dass wir besser sind als Position 13 und 15."









