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Sato biss sich an Sutil die Zähne aus

18. September 2007 - 16:40 Uhr

Der Japaner über ein schwieriges Wochenende in Belgien, ein Rennen, das ihm trotzdem viel Freude bereitet hat, und die Aussicht auf sein Heimrennen

Jenson Button vor Takuma Sato
Jenson Button vor Takuma Sato: Den Briten konnte der Japaner noch knacken...
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Dass das Super Aguri F1 Team die Entwicklungsarbeit am aktuellen Auto aufgrund ausbleibender Zahlungen eines Sponsors einstellen musste, beginnt sich langsam auf der Strecke bemerkbar zu machen. Durch die Einführung ihres neuen B-Modells muss das Überraschungsteam der Saison nun vor Spyker Respekt haben.

Beim Großen Preis von Belgien belegte Takuma Sato vor seinem Teamkollegen Rang 15, kam mit rund 0,6 Sekunden Rückstand auf den Deutschen ins Ziel. Ein Blick auf die schnellsten Rennrunden zeigt, dass hier Sato die Nase nur hauchdünnen vor Sutil hatte - um 0,016 Sekunden.

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Im Vergleich zu den Testfahrten im Juli präsentierten sich die Streckenbedingungen deutlich anders, was der Japaner vor allem auf die kühleren Temperaturen zurückführt: "Der Bereich, in dem die Reifen arbeiteten, war ziemlich eingeschränkt, und die meisten Teams kämpften damit, das Maximum aus den weichen Reifen zu holen. Wir kämpften damit, das Auto abzustimmen - wir waren nicht schnell genug."

Über Nacht hatte das Team die Abstimmung des Autos deutlich verbessern können, was man am Samstagmorgen sofort realisieren konnte: "Wir nahmen Veränderungen vor, um den Abtrieb und den Luftwiderstand zu reduzieren, unsere Höchstgeschwindigkeit jedoch zu verbessern. In Bezug auf die Höchstgeschwindigkeit lief es etwas besser, und auch die Streckenbedingungen verbesserten sich, wodurch die Reifen arbeiteten und uns alles etwas mehr entgegenkam."

Mehr als Platz 19 (um 0,064 Sekunden vor Sutil) war für Sato in der Qualifikation nicht drin: "Es gab keine Probleme, ich nutzte den Windschatten der Autos vor mir maximal aus und die Runde war so ziemlich die beste, die ich fahren konnte. Wir hätten vier Zehntelsekunden gebraucht, um es in den zweiten Qualifying-Durchgang zu schaffen - eine unmögliche Aufgabe."

Nach dem Start musste er sich auf der langen Geraden gegen einen Toro Rosso wehren: "Er kam immer näher auf mich zu und ließ mir überhaupt keinen Platz. Mir ging die Straße aus und ich fuhr auf das Gras. Das war ziemlich gefährlich, denn ich denke, ich hatte Tempo 320 drauf. Dadurch verlor ich ein paar Plätze."

Jenson Button konnte er kurz vor der 'Les Combes' außen noch überholen ("Das war ein ziemlich aufregender Moment"), an Sutils Spyker biss er sich jedoch die Zähne aus: "An diesem Wochenende war der Spyker eines der schnellsten Autos auf den Geraden, und wir hatten eines der langsamsten. Mein Auto war sogar schon nach der 'Eau Rouge' am Drehzahl-Begrenzer! Ich musste mich mit dieser Position zufrieden geben."

Mit seinem Rennen zeigte er sich dennoch zufrieden, vor allem mit seinen Überholmanövern, die das Team motivieren würden: "Wir haben an diesem Wochenende einige Boxen verärgert."

Nun freut sich der Japaner auf sein Heimrennen, das in diesem Jahr in Fuji stattfindet, wo er selbst noch nie fuhr: "Bevor ich ins Geschäft kam, schaute ich mir in Fuji Rennen an. Es ist ein wunderschöner Ort, aber sehr inkonsistent, was das Wetter betrifft. Es wird sehr aufregend sein, dort ein Rennen zu fahren."

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