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Red Bull Racing mangelt es an Speed und Zuverlässigkeit

08. September 2007 - 18:25 Uhr

Während Mark Webber den Sprung in die Top 10 im Monza-Qualifying verpasste, drehte sich David Coulthard wegen eines technischen Problems

David Coulthard
David Coulthard rutscht in der ersten Schikane von der Strecke
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Bei Red Bull Racing hatte in der Qualifikation zum Großen Preis von Italien nur Mark Webber in glückliches Händchen, der den elften Platz belegte. Teamkollege David Coulthard drehte sich im ersten Qualifying-Teil in der ersten Schikane und musste sein Auto abstellen - mehr als Platz 20 war dadurch für den Schotten nicht drin.

"Wir wussten", beginnt Webber, "dass es heute sehr schwer würde, in die Top 10 zu kommen, denn während der Testfahrten, im Training und im Qualifying waren wir ganz einfach nicht schnell genug. Eigentlich sind wir daran gewöhnt, uns in der Balgerei um die Top 10 durchzusetzen."

"Jetzt ist es frustrierend, denn meiner Meinung nach machte ich heute den bestmöglichen Job, und die Jungs bereiteten das Auto gut vor. Aber zurzeit sind wir einfach nicht schnell genug."

"Der Öldruck im Getriebe sank ab", erklärt Coulthard, "und deshalb blockierte die Hinterachse, als ich vor der ersten Schikane herunterschaltete. Deshalb drehte ich mich von der Strecke. Wir müssen das Getriebe ausbauen, um das Problem genau zu analysieren."

"Der Zwischenfall ereignete sich zu einem ungünstigen Zeitpunkt - jedenfalls bin ich jetzt Zwanzigster und werde das auch morgen beim Start sein."

"Auf Platz elf zu landen, ist frustrierend", so Teamchef Christian Horner. "Speziell deshalb, weil wir so nahe daran waren, den Sprung in die Top 10 zu schaffen. "Letztlich scheiterten wir, weil uns weniger als eine Zehntelsekunde fehlte..."

"Andererseits erlaubt uns der elfte Platz, unsere Strategie für Morgen sorgfältig zu überdenken. Das wird uns hoffentlich erlauben, mit den vor uns stehenden Williams, Toyota und Honda zu fighten. Leider trat an Davids Auto ein Defekt auf, der vermutlich im Bereich des Getriebes entstand. Das müssen wir umfassend untersuchen."

"Mit Blick auf das heutige Qualifying sind wir ein wenig enttäuscht", so Fabrice Lom von Renault. "Zum zweiten Mal in Folge war unsere Performance keineswegs fantastisch, und heute kam ein Zuverlässigkeits-Problem hinzu, das David nicht über Q1 hinauskommen ließ."

"Unverändert geht es im Fight sehr eng zu, aber im Vergleich zu unseren direkten Gegnern haben wir an Pace verloren, was enttäuschend ist. Wir wissen, dass das morgige Rennen sehr lang ist, was sich als Vorteil für uns erweisen könnte."

"Zunächst aber müssen wir sicherstellen, dass beide Autos ins Ziel kommen. Wir hoffen, unser Gesamtpaket in Rennabstimmung optimal nutzen können, und wir wissen, dass es hart wird."

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