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Räikkönen: "Ich habe den Kurs schon immer gemocht"

13. September 2007 - 19:11 Uhr

Der Ferrari-Pilot über die Rennstrecke von Spa-Francorchamps, die Modifikationen am belgischen Kurs und die Aussichten auf das Rennen

Kimi Räikkönen
Kimi Räikkönen blickt lieber auf das Rennen als nach Paris
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Schon zweimal konnte Kimi Räikkönen den Großen Preis von Belgien für sich entscheiden. Am Donnerstag präsentierte sich der Finne im Motorhome von Ferrari gelassen, wollte sich nicht zu dem Anhörungsverfahren des Konkurrenten in Paris äußern: "Meine Position hat sich in den vergangenen Rennen nicht wirklich geändert. Lasst uns sehen, wie es an diesem Wochenende laufen wird, der Titel-Gewinn ist nach wie vor möglich und ich glaube noch an meine Chancen."

Natürlich wollten die Medienvertreter wissen, wie es dem Nacken des Ferrari-Piloten geht, der nach seinem schweren Unfall in Monza am Samstagmorgen im Rennen übel geschmerzt hatte: "Mein Nacken ist besser, als er das vergangenen Sonntag war, aber ich werde nicht genau wissen, in welchem Zustand er sich befindet bis ich im morgigen Training gefahren bin. Aber ich gehe davon aus, dass er in Ordnung sein wird."

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Dass die Formel 1 nach einem Jahr Pause wieder nach Belgien zurückkehrt, freut den 27-Jährigen: "Ich denke, dass wir hier einen guten Test hatten, auch wenn es schon eine Weile her ist (Juli). Ich nehme an, dass unser Auto hier konkurrenzfähiger sein wird als am vergangenen Wochenende. Wir werden auch hier morgen ein klareres Bild haben."

"Die Strecke an sich ist nicht viel anderes als gewohnt, abgesehen von den Modifikationen in der Schikane. Der Boxengassen-Eingang ist nicht gefährlich, auch wenn ihn bei den Testfahrten nicht mit vollem Speed anfahren. Aber er ist schwierig und könnte ein Problem darstellen, wenn sich jemand in Problemen befindet. Dann könnte er blockiert werden und niemand kommt hindurch."

"Die 'Eau Rouge' macht immer noch Spaß, aber als ich hier das erste Mal mit Sauber herkam, da war sie viel herausfordernder und vielleicht Angst einflößend, aber nun ist sie mit den Formel-1-Autos keine Herausforderung mehr."

"Ich habe den Kurs schon immer gemocht, war hier schon immer ganz gut unterwegs und ich hoffe, das sich so weitermachen kann. Das Rennen kann durch das Wetter etwas schwieriger werden. Es ist nie ein klares Rennen, aber hoffentlich können wir stark sein und gut abschneiden."

Und diesbezüglich muss Räikkönen zugeben, dass sein Auto nicht immer zuverlässig war: "Die Zuverlässigkeit war in diesem Jahr nicht unserer stärkster Punkt, aber wir arbeiten stetig daran, selbst wenn es uns immer noch zu viele Punkte kostet. Das ist definitiv etwas, das wir für die Zukunft verbessern müssen. Natürlich sind wir nach Monza nicht glücklich, da wir erwartet hatten, im Rennen stärker als die McLaren zu sein."

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