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Piquet Junior ohne Fahrhilfen unterwegs
Am ersten von drei Testtagen in Jerez, die alle Nelson Piquet Junior bestreiten darf, fuhr der Brasilianer mit Elektronik-Komponenten für 2008
(Motorsport-Total.com) - Das Renault-Team nahm am Dienstag seinen letzten Test für die Formel-1-Saison 2007 in Jerez auf. Auf der spanischen Rennstrecke wird man sich auf die letzten drei Rennen vorbereiten, ein beträchtlicher Teil des Testprogramms umfasst jedoch auch die Vorbereitungen auf die kommende Saison.
Pünktlich um 9 Uhr ging Testfahrer Nelson Piquet Junior auf die Strecke, wo er sich in erster Linie auf Tests mit den Software-Systemen für 2008 konzentrierte. Der Brasilianer fuhr aus diesem Grund auch ohne Fahrhilfen. Zudem schloss er einen Bremsen- und Aerodynamik-Test ab. Dabei konzentrierte man sich vor allem auf den Großen Preis von China.

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Wegen eines mechanischen Problems am Nachmittag konnte Piquet etwas weniger fahren als geplant, sammelte jedoch nach Angaben des Teams dennoch zahlreiche nützliche Daten, auf die man während der verbleibenden zwei Tage aufbauen wird. Nach 63 Runden beendete der Testfahrer des amtierenden Weltmeisters den Tag mit 1,403 Sekunden Abstand auf dem sechsten Platz.
"Ich habe mich wirklich darauf gefreut, heute zu fahren, besonders da ich an jedem Tag in dieser Woche im Auto sitzen werde", so Piquet Junior. "Es ist das erste Mal, dass ich diese Möglichkeit habe, seitdem ich zum Team gestoßen bin."
"Ich habe mich im Auto sofort wohl gefühlt und die Geschwindigkeit war in Ordnung. Mein Ziel wird es sein, dem Team auch morgen das Maximum zu bringen und sicherzustellen, dass wir die bestmögliche Vorbereitung auf die letzten drei Rennen des Jahres haben."
"Wir haben heute Morgen gute Fortschritte erzielt, Nelson hat sich sehr schnell eingelebt und wir haben unsere Ziele erreicht", so Chef-Testingenieur Christian Silk. "Das Problem an diesem Nachmittag war etwas enttäuschend, aber wir hatten auch so einen produktiven ersten Tag."
"Es stehen uns noch zwei Tage zur Verfügung und wir haben noch eine Menge zu erledigen. Wir hoffen, dass wir so viele Kilometer wie möglich abspulen können, bevor die Woche zu Ende ist."











