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Neuer Spyker auf Anhieb zuverlässig aber zu langsam

09. September 2007 - 17:41 Uhr

Das neue Auto von Spyker hat sich zwar bei seinem ersten Renneinsatz als zuverlässig erwiesen, man bildet aber nach wie vor die rote Laterne

Sakon Yamamoto vor Takuma Sato
Lang konnte sich Sakon Yamamoto nicht vor Landsmann Takuma Sato halten
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach dem Großen Preis von Italien gibt es keine Diskussion, das B-Modell von Spyker erwies sich bei seinem ersten Einsatz in Monza als zuverlässig, denn sowohl Adrian Sutil als auch Sakon Yamamoto sahen auf den Plätzen 19 und 20 die Zielflagge. Damit bildete man jedoch erneut das Schlusslicht, Sutil hatte auf den vor ihm liegenden Sebastian Vettel über 44 Sekunden Rückstand.

"Heute war keine allzu guter Tag", so Sutil, "aber wir haben es zumindest mit dem neuen Auto ins Ziel geschafft. Die Balance des Autos war nicht großartig und am Start war es schwierig, die Temperatur während der Safety Car-Phase in den Reifen zu behalten. Ich hatte aus diesem Grund einen schlechten ersten Rennabschnitt."

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"Der zweite Abschnitt des Rennens war ein wenig besser, aber ich hatte im Auto immer noch etwas Untersteuern. Es war nicht das beste Wochenende, aber wir werden in Belgien mit Sicherheit besser sein."

"Heute haben wir vom Start weg mit den anderen Autos gekämpft", so Yamamoto, "und wir holten das Maximum aus der Zwei-Boxenstopp-Strategie heraus. Ich konnte Druck machen und mit dem Feld ohne Probleme mithalten, aber am Ende verloren wir im Vergleich zu den anderen ein wenig Zeit."

"Ich bin sehr glücklich, dass ich es mit der B-Spezifikation des Autos ins Ziel geschafft habe. Beim nächsten Rennen werde ich weiterhin Druck machen und freue mich schon darauf."

"Dies war für uns ein solides Rennen", so Mike Gascoyne, Technischer Direktor des Teams. "Einmal mehr war unsere Geschwindigkeit im Rennen wesentlich konkurrenzfähige als jene, die wir gestern in der Qualifikation gezeigt haben."

"Wir wählten für beide Autos eine Zwei-Boxenstopp-Strategie und mussten in den ersten Runden im Vergleich zu jenen, die einen Stopp vollführten, Boden gutmachen. Beide Fahrer fuhren dennoch ein sehr solides Rennen, besonders Sakon, der offensichtlich besser mit dem Auto zurechtkommt."

"Es ist gut, zwei Rennen mit dem neuen B-Auto abgespult zu haben, und ich bin mir sicher, dass wir in der Lage sein werden, in den zukünftigen Rennen mehr aus ihm herauszuholen."

"Wir können zufrieden sein", so Teamchef Colin Kolles. "Mit dem neuen Auto eine doppelte Ziel-Ankunft erreicht zu haben, besonders angesichts der eingeschränkten Tests im Vorfeld. Wir müssen nun darauf beim kommenden Rennen aufbauen und uns darauf konzentrieren, sowohl im Rennen als auch im Qualifying weiter nach vorn zu kommen."