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McLaren spricht von "völlig gegenstandlosem Kontakt"
Hinter dem "Besuch" der italienischen Staatsanwaltschaft am Samstagabend in Monza sieht McLaren-Mercedes nichts anderes als ein Störmanöver
(Motorsport-Total.com) - Am Samstagabend bekam das McLaren-Mercedes-Team in Monza Besuch von der italienischen Staatsanwaltschaft, die unter anderem Teamchef Ron Dennis einen Ermittlungsbescheid vorlegte. Gegen den Briten und weitere Kollegen könnte wegen des Verdachts auf Betrug und Betriebsspionage ermittelt werden.
"McLaren wurde gestern von den italienischen Behörden kontaktiert, wurde aber nicht angeklagt", erklärte der Rennstall am Sonntag per Pressemitteilung. Bereits vor der Qualifikation war die Nachricht über die italienische Nachrichtenagentur 'ANSA' verbreitet worden. Dennis hatte nach dem Zeitenfahren erklärt, dass er noch auf die Dinge harre, die da kommen mögen und dann auch tatsächlich auf ihn zukamen.

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"Wir vermuten stark, dass der Inhalt und der Zeitpunkt dieses völlig gegenstandlosen Kontaktes unmittelbar vor dem Start der Qualifikation dazu diente, unsere Vorbereitung auf diese wichtige Einheit und die Anhörung am Donnerstag vor dem Weltmotorsportrat zu stören", meint das Team in der Pressemitteilung weiter.
Der britisch-deutsche Rennstall gibt sich vor der erneuten Anhörung samt Bewertung neuer Beweise (ein E-Mail-Kontakt zwischen
Testfahrer de la Rosa und Alonso, in dem es um geheime Ferrari-Abstimmungsdaten gegangen sein soll) nach wie vor zuversichtlich - auch in Bezug auf das mögliche Verfahren in Italien: "McLaren ist absolut zuversichtlich, dass wir komplett entlastet werden, sollte es in dieser Hinsicht zu einer Anklage kommen."










