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Massa vermutet: Ferrari ist im Vorteil
Zu einem abschließenden Urteil lässt sich der Brasilianer zwar nicht hinreißen, er vermutet jedoch, dass man die Nase in Monza leicht vorn haben wird
(Motorsport-Total.com) - Bei noch verbleibenden fünf Rennen hat Felipe Massa in der WM-Wertung 15 Punkte Rückstand auf Lewis Hamilton, bei Teamkollege Kimi Räikkönen ist es noch einen Zähler mehr. Die Chance, dass man am Ende als Weltmeister dastehen wird, ist also vorhanden, aber recht gering.
Mit Monza und Spa-Francorchamps kommen nun zwei schnelle Strecken, auf denen sich Ferrari im Vergleich zu McLaren-Mercedes im Vorteil wähnt. Bei den Testfahrten in der vergangenen Woche auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke lag die Konkurrenz jedoch vorn, wenn auch denkbar knapp.

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"Sie sind hier stark", urteilte Massa nach den Testfahrten gegenüber 'autosport.com'. "Aber wir haben interessante Arbeit erledigt, wir werden hier also ebenfalls stark sein."
Die Meisterschaft sei extrem umkämpft, er müsse aus diesem Grund sicherstellen, dass er konkurrenzfähiger ist als die anderen: "Und da befinde ich mich in einer guten Position."
Das Auto habe sich bei den Testfahrten als sehr konstant erwiesen, aber es sei schwierig, sich mit McLaren-Mercedes zu vergleichen: "Wir müssen das Rennwochenende abwarten, ob sie auch dort sehr schnell sind." Wie immer könne man nicht wissen, mit wie viel Benzin die Konkurrenz fährt.
Unabhängig davon hat der Rennfahrer aus São Paulo die Vermutung, dass man mit der gleichen Benzinmenge etwas schneller ist: "Wir wissen, dass McLaren die beste Zeit am Ende eines Longruns fährt. Ich fuhr sie auf einer früheren Runde, als ich schwerer war."
Massa gibt zu, dass in diesem Jahr mehr Druck auf ihm lastet als im vergangenen: "Da kämpfte ich zwar auch um die Meisterschaft für das Team, aber halt nicht als Fahrer. In diesem Jahr kämpfen wir um die Fahrer- und Konstrukteursmeisterschaft, es gibt also mit Sicherheit mehr Druck. Aber das ist egal, ich habe sowohl mit als auch ohne Druck Rennen gewonnen."











