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Massa-Ausfall: Der Dämpfer war's

14. September 2007 - 09:13 Uhr

Felipe Massa über seinen Ausfall in Monza, das Überholmanöver von Lewis Hamilton und die Aussichten auf den Großen Preis von Belgien

Felipe Massa
Massa musste beim Ferrari-Heimspiel in Monza die Segel vorzeitig streichen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Theoretisch hat Felipe Massa natürlich noch die Chance, in diesem Jahr Formel-1-Weltmeister zu werden, doch rein rechnerisch besitzt auch Nick Heidfeld noch die Möglichkeit, am Ende der Saison Champion zu werden, der lediglich 17 WM-Punkte weniger auf dem Konto hat als der Brasilianer. Realistisch gesehen hat Massa kaum eine Chance mehr, schließlich hat er bei noch vier Rennen 23 Zähler Rückstand auf Lewis Hamilton und zudem zwei weitere Gegner, die vor ihm liegen.

Beim Großen Preis von Italien sah der Rennfahrer aus São Paulo zuletzt die Zielflagge nicht, er musste sein Auto bereits nach zehn Runden an der Box abstellen: "Es war ein Problem mit dem hinteren Dämpfer, so wie wir das damals schon gesagt haben", erklärte der Ferrari-Pilot am Donnerstag im Vorfeld des Großen Preises von Belgien.

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"Die Untersuchungen haben später gezeigt, dass der Dämpfer komplett blockiert war. Das Auto verhielt sich seltsam und sprang in den Kurven über die Strecke. Wir wechselten die Reifen, aber dies war nicht das Problem gewesen. Das war sehr schade. Aber das Problem hatte nichts mit der Art und Weise zu tun, in der ich über die Randsteine von Monza fuhr. Und es war ein Dämpfer-Typ, den wir schon zuvor verwendet hatten."

Zudem war spekuliert worden, dass sich Massa das Auto bei dem Überholmanöver von Lewis Hamilton am Start beschädigt hat, bei dem es zu einer kurzen Berührung kam. Dies war jedoch nicht der Fall: "Ich musste mit ihm nach dem Rennen nicht sprechen. Er versuchte mich zu überholen, wir berührten uns, das war's."

Im Hinblick auf die Weltmeisterschaft gibt sich der 26-Jährige weiterhin kämpferisch: "Ich werde versuchen, so viele Rennen wie möglich zu gewinnen. Hoffentlich kann ich mich in einer Position befinden, in der ich in jedem Rennen um den Sieg zu kämpfe. Die Meisterschaft ist immer noch möglich, aber es wird sehr schwierig. Was dieses Wochenende betrifft - ich denke, dass wir konkurrenzfähig sein werden. Beim Test hier im Sommer waren wir schnell und konstant."