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Liuzzi und das schizophrene Auto

14. September 2007 - 19:09 Uhr

Während Vitantonio Liuzzi im 2. Freien Training mit einem ungewöhnlichen Problem zu kämpfen hatte und von der Strecke rutschte, wurde Vettel 18.

Vitantonio Liuzzi
Vitantonio Liuzzi glaubte, in einem anderen Auto zu sitzen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Die Scuderia Toro Rosso verlor das Auto von Vitantonio Liuzzi im 2. Freien Training bereits nach neun Runden, als der Italiener von der Strecke rutschte. Mit 4,211 Sekunden Rückstand bildete der Italiener das Schlusslicht. Sebastian Vettel war mit 3,066 Sekunden Abstand auf dem 18. Rang zu finden.

"Im Sommer testete ich hier nicht für BMW", so Vettel. "Entsprechend bin ich hier erstmals am Steuer eines Formel-1-Autos unterwegs. Die Rennstrecke erscheint mir völlig anders als ich sie während meiner Rennen in der Formel 3 und World Series empfand. Jetzt sind wir ein wenig schneller!"

"Ich mag diesen Circuit: Die 'Eau Rouge' ist sehr schön, aber meine Lieblingskurve ist der doppelte Linksbogen 'Pouhon' - also die Kurven 10 und 11."

"Ich fuhr heute sehr viele Runden. Deshalb war es aus meiner Sicht ein guter Tag. Wegen eines Problems an seinem Auto konnte Tonio leider nicht viele Daten beisteuern. Wie üblich ist es schwierig, sich ein klares Bild zu machen, da wir nicht wissen, mit welchen Tankfüllungen die anderen unterwegs waren."

"Am Vormittag", so Liuzzi, "begann es für mich mit Balance-Problemen meines Autos - in mittelschnellen und langsamen Kurven untersteuerte es gewaltig. Mit dieser Situation musste ich während meiner ersten drei Runs leben."

"Die Sitzung endete, als in Kurve 8 eines der Vorderräder blockierte und ich deshalb von der Piste rutschte. Zu Beginn der zweiten Sitzung hatte ich das Gefühl, im Cockpit eines völlig anderen Autos zu sitzen, weil es sich - im Vergleich zum Vormittag - gegensätzlich verhielt."

"Der Rennwagen fühlte sich im Heckbereich sehr leicht an, fuhr sich aber deutlich angenehmer. Mein erster Run war stark. Als ich Anlauf für den zweiten nahm, musste ich wegen eines Problems im Heck stoppen. Die Ursache müssen wir untersuchen."

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