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Kovalainen bangte um sein Cockpit

15. September 2007 - 10:38 Uhr

Der Renault-Pilot gibt zu, dass er zu Saisonbeginn einen zu aggressiven Fahrstil an den Tag legte und Angst hatte, sein Cockpit zu verlieren

Heikki Kovalainen
Heikki Kovalainen war zu Saisonbeginn etwas "stürmisch" unterwegs
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Heikki Kovalainen hatte in der Formel 1 in diesem Jahr einen schwierigen Einstand, denn er wurde ein bisschen an den frühen Erfolgen von Lewis Hamilton gemessen, obwohl dies völlig ungerechtfertigt war, schließlich hatte der Finne im Gegensatz zu seinem britischen Kollegen ein Auto, das extrem schwierig zu fahren und nicht konkurrenzfähig war.

Doch mittlerweile hat sich der ehemalige GP2-Pilot etabliert, stiehlt dem erfahreneren Teamkollegen Giancarlo Fisichella die Schau: "Das ist natürlich die richtige Richtung. Es ist besser, dies so zu tun, als von der Strecke zu fliegen", erklärte Kovalainen im Interview mit 'autosport.com', der in den vergangenen fünf Rennen in die Punkte fahren konnte.

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"Ich bin sehr glücklich, wie sich das Blatt gewendet hat, und dass wir in der Lage waren, eine konstante Leistung zu zeigen. Zudem haben wir als Team das Auto verbessert, ich bin also ziemlich glücklich". Mit dieser Leistung hat Kovalainen eine gute Visitenkarte für die kommende Saison abgegeben, auch wenn er vom Team nach wie vor nicht bestätigt worden ist.

Zu Beginn der Saison sei er in die Kurven etwas zu aggressiv gefahren, was nach dem Wechsel von Michelin- auf Bridgestone-Reifen jedoch nicht mehr möglich war. Mit dem letztjährigen Auto, das er als Testfahrer häufig bewegte, war dies noch möglich gewesen: "Man konnte dies fahren, wo man wollte, und bremsen, wo man wollte, und es hat immer in die Kurve eingelenkt und die Rundenzeiten waren immer konkurrenzfähig."

Mittlerweile habe er seinen Fahrstil etwas "beruhigt" und sei aus diesem Grund schneller. Er habe jedoch erst dann realisiert, dass er seinen Fahrstil verändern muss, als das Team den Renault etwas verbessert hatte, so dass nicht mangelnde Haftung an der Front des Autos zu Fahrfehlern führte, sondern sein Fahrstil: "Das hat mir geholfen, mein Problem zu realisieren."

Kovalainen versichert, dass sein schwieriger Start in die Saison ihn nicht aus dem Konzept gebracht hat, auch wenn seine Rennen von außen zum Teil wenig erfreulich aussahen: "Ich hoffte einfach, dass sie mich nicht feuern, bevor ich die Chance erhalten habe, das Blatt zu wenden", gibt der Finne damalige Sorgen zu, die angesichts von Gerüchten, dass er vorzeitig durch Nelson Piquet Junior abgelöst wird, nicht ganz unberechtigt gewesen zu sein schienen.

Erst beim Großen Preis der Türkei sei man in der Lage gewesen, das Maximum aus dem Auto herauszuholen. Zwar wird die Entwicklung des R27 nicht mehr vorangetrieben, da man sich bereits auf das kommende Jahr konzentriert, aber Kovalainen ist überzeugt davon, dass man durch Optimierung des Setups die Leistung auch ohne neue Teile noch steigern kann.

Bis dahin konzentriert sich der Rennfahrer auf seine eigenen Leistungen, der gesteht, dass sich Teamchef Flavio Briatore noch nicht entschieden hat, ob er auch im kommenden Jahr für ihn an den Start gehen darf.

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