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Kolles: "Bis zum Saisonende ist alles möglich"

12. September 2007 - 11:28 Uhr

Der Spyker-Teamchef im Teaminterview über das Debüt des B-Modells, geplante weitere Verbesserungen und die Aussicht auf den Belgien-Grand-Prix

Colin Kolles
Colin Kolles ist vom Debüt des B-Spykers nicht enttäuscht
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Frage: "Verlief das Debüt der B-Spezifikation in Monza so, wie Sie sich das erhofft und erwartet hatten?"
Colin Kolles: "Wenn man sich das Ergebnis des Rennens anschaut, dann wird man uns auf den Positionen 19 und 20 sehen, und ich bin mir sicher, dass man denken wird, dass sich nicht viel verändert hat."

"Aber ich denke, dass wir über die Leistung des Teams im Verlauf des Wochenendes sehr positiv gestimmt sein können. Als Team haben wir keinerlei Fehler gemacht, zwei neue Autos liefen problemlos und beide schafften es ins Ziel, obwohl wir im Vorfeld ein eingeschränktes Test-Programm hatten."

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"Wir haben in Bezug auf die Geschwindigkeit im Rennen im Vergleich zu der A-Spezifikation des Autos eine Verbesserung gezeigt. Sowohl Adrian als auch Sakon fuhren Zeiten, die jenen der Toro Rosso und Super Aguri sehr ähnlich waren."

"In diesem Jahr kämpften wir auf Strecken mit wenig Abtrieb und hohen Geschwindigkeiten, aber in Monza waren wir viel dichter dran als zuvor. Ich denke, dass dies ein solides Debüt war, auf dem wir sicherlich aufbauen können."

Frage: "Erwarten Sie für Belgien mehr?"
Kolles: "Ich denke, dass uns Spa-Francorchamps besser liegen sollte als Monza, und wir glauben, dass wir unsere Leistung verbessern können. Unser Ziel muss es nun sein, von der letzten Reihe der Startaufstellung wegzukommen, so dass wir aus unserer verbesserten Leistung im Rennen einen Vorteil ziehen können."

Frage: "Dies ist nun das letzte Rennen der Europa-Saison, sind Sie auf dem Weg, Ihre Ziele zu erreichen?"
Kolles: "Wir möchten gern den zehnten Platz in der Konstrukteurswertung vor Toro Rosso sichern und vielleicht können wir mit einem starken Ergebnis in Belgien nach vorn kommen."

"Wir hatten dort im Juli einen guten Test, Adrian kennt die Strecke sehr gut - er war dort der Rundenrekord-Halter in der Formel 3 - und wie wir in Deutschland gezeigt haben, sind wir als eines der wenigen Teams in der Lage, den vollen Vorteil aus den Bedingungen zu ziehen, wenn das Wetter wechselhaft ist."

"Nach Belgien gibt es zudem drei Rennen, für die wir Verbesserungen geplant haben, bis zum Ende der Meisterschaft ist also alles möglich."

Frage: "Sehen Sie den Großen Preis von Belgien als ein weiteres Heimrennen an?"
Kolles: "Mit unseren starken holländischen Verbindungen ist es zwangsläufig so, dass der Grand Prix für uns sehr arbeitsam sein wird, und wir hoffen, dass wir eine Menge Fans haben werden, da dieses Rennen den Niederlanden am nächsten ist. Aber deshalb werden wir dieses Wochenende nicht anders angehen als ein anderes, es ist wichtig, sich auf die Arbeit zu konzentrieren."