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Japan-Experte de la Rosa über Fuji

22. September 2007 - 19:14 Uhr

Pedro de la Rosa ist auf dem umgebauten Fuji Speedway zwar noch nie gefahren, kennt aber zumindest die Stadt und die alte Strecke gut

Pedro de la Rosa
Pedro de la Rosa freut sich ungemein auf den Grand Prix von Japan in Fuji
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - "Für mich sind Rennen in Japan immer wie ein zweites Heimrennen", sagt McLaren-Mercedes-Testpilot Pedro de la Rosa über den bevorstehenden Grand Prix im japanischen Fuji. "Ich bin in Fuji schon sehr oft gefahren - 1995, 1996 und 1997 in der Formel 3 und Formel 3000. Ich habe dort schon viele Rennen gewonnen."

"Ich habe einige Jahre in einer kleinen Stadt in der Nähe gewohnt. Und da mein Team damals in Fuji stationiert war, haben wir hier natürlich auch viel getestet. Doch die Strecke von Fuji wurde in den letzten Jahren komplett umgebaut und es gibt viele Neuerungen", erklärt de la Rosa.

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"Vor allem in der letzten Sektion hat man ein paar langsame Kurven eingebaut, um die Eingangsgeschwindigkeit auf die Gerade zu verringern. Doch die bekannteste Charakteristik hat der Kurs behalten, seine lange Gerade von 1,5 Kilometern Länge", erläutert der Testfahrer. Zum Vergleich: Die Gerade in Barcelona ist nur einen Kilometer lang.

"In der ersten Kurve muss man wirklich sehr hart bremsen, denn man kommt mit enormem Speed an. Der Vorteil liegt aber auf der Hand: Durch die lange Gerade kann man hier sehr einfach überholen. Wenn du ein gutes Auto hast, dann kannst du aus dem Windschatten heraus überholen und deinen Gegner vor der ersten Kurve ausbremsen", so de la Rosa.

"Die Kurven vier, fünf und acht sind eigentlich gleich geblieben. Ich freue mich sehr darauf, nach Japan zu kommen, denn ich mag die Strecke wirklich sehr. Ein Vorteil für die Zuschauer ist auch das wechselnde Wetter in Fuji, dafür sorgen die benachbarten Berge", erklärt er weiter. Auch in diesem Jahr kann man sich also auf interessante Wetterbedingungen freuen.

"Dort regnet es sehr oft und sehr stark, es kann aber auch sehr neblig werden und im Sommer trocken und heiß. Ich denke, dass wir in Fuji nicht mit sehr viel Anpressdruck fahren werden - die lange Gerade schließt das eigentlich aus und die Streckencharakteristik ist ähnlich wie in Indianapolis", fügt er an.