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Honda vor Rennen in Monza optimistisch

06. September 2007 - 14:07 Uhr

Obwohl die Testfahrten nicht nach Wunsch verlaufen sind, blickt das Honda-Team zuversichtlich auf das Rennwochenende in Monza

Rubens Barrichello
Rubens Barrichello hat in Monza schon zweimal auf Ferrari gewonnen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Die Testfahrten in Monza in der vergangenen Woche haben es dem Honda-Team ermöglicht, seine einzigartige Abstimmung mit niedrigem Abtrieb vor dem am Wochenende stattfindenden Großen Preis von Italien einschätzen zu können.

"Die Testfahrten haben es uns ermöglicht, eine gute Balance für den Wagen auf dieser Hochgeschwindigkeitsstrecke zu finden, nachdem wir verschiedene Flügel, Reifen und Fahrwerksabstimmungen ausprobiert haben. Monzas viele Geraden sind eine Herausforderung für uns. Wir gehen jedoch davon aus, dass wir wie in der Türkei beim Rennen besser abschneiden werden als im Qualifying. Deshalb können wir unseren direkten Rivalen Paroli bieten", erklärte Technikchef Shuhei Nakamoto.

Auch Jenson Button glaubt an eine wettbewerbsfähige Position des Teams für das kommende Rennen: "Wir sind das Auto mit der einzigartigen Abstimmung für Monza gefahren, die weniger Abtrieb aufweist als sonst. Die Ergebnisse waren positiv. Das Rennen wird hart, aber ich glaube, dass unsere Leistungsfähigkeit besser sein wird als in den vergangenen Rennen. Aus diesem Grund sind wir optimistisch."

"Wir sind einige viel versprechende Rundenzeiten gefahren und der Wagen ließ sich gut steuern. Deshalb gehe ich erwartungsvoll in das Rennwochenende", fügte Rubens Barrichello hinzu. Monza ist ja nicht nur die Rennstrecke, auf der Honda 1967 den zweiten Formel-1-Sieg feiern konnte. Die Strecke ist auch für den zweimaligen Sieger Barrichello etwas ganz Besonderes.

Monza ist für das gesamte Honda-Team von historischer Bedeutung, vor allem aber für Barrichello. Monza ist die einzige Strecke, auf der der Brasilianer zweimal gewonnen hat, und hier hat er auch seinen Höchstgeschwindigkeitsrekord von 374 km/h erzielen können.

"Monza ist eines der ungewöhnlichsten Rennen im Formel-1-Kalender, und es ist eine große Ehre, auf dem legendären Rennkurs fahren zu können", erklärte Barrichello. "Einige meiner schönsten Erinnerungen drehen sich um diese Strecke, insbesondere meine Siege in den Jahren 2004 und 2002. Die Atmosphäre am Rennwochenende ist einzigartig, und man kann regelrecht die lange Geschichte der vielen tollen Rennen spüren, die in all den Jahren hier stattgefunden haben."

Und weiter: "Was die Strecke selbst betrifft, so ist Monza der schnellste Rennkurs im Kalender mit sehr langen Geraden, auf denen die Höchstgeschwindigkeiten bei 340 km/h liegen. Die Leistung des Motors ist also sehr wichtig."

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