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Heidfeld "sehr zufrieden" - Kubica: "Absolut nicht gut"

29. September 2007 - 09:44 Uhr

Während Heidfeld in der Qualifikation zum Großen Preis von Japan auf seinem angestammten fünften Rang landete, war Kubica über Rang 10 enttäuscht

Robert Kubica
Robert Kubica war mit seinem Qualifying alles andere als zufrieden
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Auf einem nassen 'Fuji Speedway' verlief das Qualifying zum Großen Preis von Japan durchwachsen für die Fahrer des BMW Sauber F1 Team. Aufgrund der Bedingungen fuhren beide Piloten zunächst mit den Extremwetter-Reifen von Bridgestone, wechselten aber noch während der ersten Viertelstunde auf Regenreifen. Nick Heidfeld wurde schließlich Fünfter (+1,137 Sekunden), Robert Kubica wurde Zehnter (+1,857).

"Ich bin sehr zufrieden mit Platz fünf", so Heidfeld, "obwohl ich anfangs ein bisschen Hoffnung hatte, im Regen vielleicht einen Ferrari bezwingen zu können, aber das hat nicht geklappt. Das Qualifying war nicht einfach, aber insgesamt sind die Gripverhältnisse der Strecke bei Nässe recht gut."

"Auf den letzten Runden habe ich keine Verbesserung mehr erzielt. Der letzte Satz neuer Reifen baute einfach zu schnell ab. Die Wettervorhersage variiert momentan. Wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich mir ein Rennen auf nasser Bahn wünschen."

"Für mich lief das Qualifying absolut nicht gut", klagte Kubica. "Uns hat es an Erfahrung auf nasser Strecke gefehlt. Meine Reifen haben gekörnt, und unser Timing im letzten Qualifyingabschnitt hat nicht gestimmt. Jetzt müssen wir sehen, wie das Wetter morgen wird. Mit der Erfahrung von heute wären mir trockene Bedingungen lieber."

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor): "Die Verhältnisse waren heute sehr ungewöhnlich. Dennoch ergibt sich auf den ersten fünf Positionen das gewohnte Bild. Bei Robert hat es im letzten Qualifyingabschnitt nicht optimal gepasst. Nick war in allen drei Qualifying-Sitzungen souverän unterwegs."

"Die Wettervorhersagen für morgen sind nicht eindeutig. Wir müssen uns sowohl auf ein Regenrennen als auch auf eine abtrocknende Piste im Laufe des Tages einstellen. Ich gehe davon aus, dass wir unterschiedliche Rennstrategien und damit ein spannendes Rennen sehen werden."

Willy Rampf (Technischer Direktor): "Es war ein ungewöhnlicher Samstag. Nachdem wir am Freitag nur an der Trockenabstimmung hatten arbeiten können, gab es heute im dritten freien Training keine Möglichkeit, sich mit dem Setup für nasse Bedingungen zu befassen. Dennoch haben wir erneut beide Fahrzeuge in den dritten Durchgang des Qualifyings gebracht."

"Dass bei diesen Bedingungen leicht mal nicht alles optimal läuft, sieht man bei Robert. Nick indes hat eine gute Ausgangsposition. Aufgrund der zu erwartenden Wetterlage für Sonntag dürfen wir mit einem spannenden Rennen rechnen."

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