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Heidfeld: "Sind nicht Vierter, weil die anderen blöd sind"

09. September 2007 - 21:39 Uhr

Der BMW Sauber F1 Team Pilot über ein weiteres erfolgreiches Wochenende, bei dem man im Rennen etwas das Glück des Tüchtigen hatte

Nick Heidfeld
Nick Heidfeld nach dem Rennen: Wieder einmal eine perfekte Vorstellung
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Beim Großen Preis von Italien sicherte sich Nick Heidfeld den 52. WM-Punkt des Jahres, kam zum insgesamt elften Mal im 13. Rennen in die Punkte, zum fünften Mal auf dem vierten Rang: "Es ist sehr gut verlaufen, wir haben keine großen Probleme gehabt", urteilte der BMW Sauber F1 Team Pilot nach dem Rennen.

"Das größte Problem war eigentlich die Tatsache, dass das Safety Car auf die Strecke kam, was natürlich den Ein-Stopplern oder jenen, die spät stoppen, in die Hände gespielt hatte. Ich hatte in diesen vier oder fünf Runden natürlich keine Möglichkeit, mir einen Vorsprung herauszufahren. Ich musste danach ziemlich Druck machen, was gut funktioniert hat. Der zweite und der dritte Rennabschnitt waren dann recht locker."

Kann sich das Team in den kommenden Rennen noch weiter steigern? "Potenzial ist definitiv vorhanden, aber wir konzentrieren uns im Moment ein bisschen mehr auf die kommende Saison", schränkt der Mönchengladbacher ein. "Ich denke, wir können mit dem dritten Platz in der Konstrukteurswertung mehr als zufrieden sein. Natürlich lautet jetzt die Frage immer, ob noch mehr geht, aber das wird in diesem Jahr glaube ich nicht ganz einfach."

Man könnte sagen, dass "Quick Nick" den vierten Platz wegen des Problems bei Felipe Massa geerbt hat: "Wir hatten in diesem Jahr das eine oder andere Problem, da können wir uns noch steigern, es ist aber nicht schlecht", meint der 30-Jährige gegenüber 'Motorsport-Total.com'. "Es ist schon so, dass wir den vierten Platz geerbt haben, aber nicht deshalb, weil die anderen blöd waren, sondern weil wir einfach einen guten Job machen."

Nicht ganz reibungslos verlief hingegen der Stopp seines Teamkollegen Robert Kubica, der die Box nicht ganz gerade ansteuerte, worauf sich der Wagenheber unter der Frontpartie des Autos verhakte. Pannen beim Boxenstopp passieren häufiger, wie Heidfeld erklärt: "Die Einfahrt und die Ausfahrt in die Boxengasse sind mit das Wichtigste, da kann man viel Zeit gewinnen oder verlieren. Gerade bei Robert war es knapp, da muss man dann Druck machen, dabei kann schon mal etwas schief gehen."

Frage an den Deutschen: Freust du dich schon auf die Fahrerstrecke Spa-Francorchamps in weniger als einer Woche? "Ich kann nicht sagen, dass es Strecken gibt, die keine Fahrer-Strecken sind", meint Heidfeld. "Aber es ist sicherlich eine herausfordernde Strecke. Ich war bei den Testfahrten nicht vor Ort, ich habe aber gehört, dass die 'Eau Rouge' keine so große Herausforderung ist wie früher. Sie ist mit den Achtzylinder-Motoren nun leider relativ einfach voll zu fahren."

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