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Heidfeld: "Bin noch nicht ganz glücklich"

28. September 2007 - 11:13 Uhr

Nick Heidfeld zeigt sich im Interview von der Strecke in Fuji angenehm überrascht, aber vom Resultat der ersten beiden Trainings enttäuscht

Nick Heidfeld
Nick Heidfeld ist von der Strecke am Fuße des Fujisan angenehm überrascht
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Frage: "Nick, du bist heute das erste Mal auf der neuen Strecke gefahren. Wie war es?"
Nick Heidfeld: "Ein bisschen schwieriger als erwartet, aber auch spaßiger als erwartet. Obwohl ich die Strecke gestern abgegangen bin, ist es im F1 immer noch etwas anderes. Die Linien waren nicht ganz so, wie ich es erwartet hatte."

Frage: "Ist die Strecke einfach zu lernen?"
Heidfeld: "Nein, ziemlich schwierig sogar. Der letzte Sektor ist besonders schwierig, denn da gibt es keine Geraden, sondern eine Kurve geht in die nächste hinein und die Kurven machen auch noch zu. Das macht es schwierig."

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Kurve drei ist Heidfeld Lieblingsstelle

"Kurve drei ist meine Lieblingsstelle, eine recht schnelle Kurve."
Nick Heidfeld

Frage: "Welcher Sektor ist dein liebster?"
Heidfeld: "Im Moment noch nicht der letzte, denn es ist schwierig, es dort hinzubekommen - ich bin da mit dem Auto noch nicht ganz glücklich. Kurve drei ist daher meine Lieblingsstelle, eine recht schnelle Kurve."

Frage: "War es eine gute Idee, Suzuka gegen Fuji einzutauschen?"
Heidfeld: "Nein."

Frage: "Warum nicht?"
Heidfeld: "Auch wenn das hier eine schwierige und keine schlechte Strecke ist, bleibt Suzuka nach wie vor mein Lieblingskurs."

Frage: "Du musstest dein Training ein bisschen früher als geplant abbrechen, glaube ich. Was war der Grund dafür?"
Heidfeld: "Es gab ein Problem mit dem Getriebe, der siebte Gang ist wahrscheinlich kaputt."

Frage: "Könnte das Problem noch einmal auftreten oder war das etwas Einmaliges?"
Heidfeld: "Das müssen wir noch genauer analysiere, ich nehme es aber nicht an, denn wir sind die meiste Zeit in dieser Saison mit dem Getriebe recht gut durchgekommen. Deswegen mache ich mir da wenig Sorgen, obwohl die Strecke hier anders ist als die meisten anderen. Wir sind mit dem Auto nicht ganz dort, wo wir gerne wären, auch wenn wir am Nachmittag etwas gefunden haben."

Keine Angst vor Renault

"Im Vergleich zu den Renaults sah es heute nicht so gut aus."
Nick Heidfeld

Frage: "Kommt die Strecke in Fuji dem BMW Sauber F1 Team im Vergleich zu zum Beispiel Renault entgegen oder eher weniger?"
Heidfeld: "Im Vergleich zu den Renaults sah es heute nicht so gut aus, aber ich bin da immer sehr vorsichtig am Freitag. Wie immer wissen wir nicht, wie viel Sprit sie an Bord haben. Ich erwarte nicht, dass wir in den letzten drei Rennen noch Riesenunterschiede sehen werden, auch wenn die Charakteristik hier ein bisschen speziell ist."

Frage: "Ist der Kompromiss zwischen Abtrieb und möglichst flach eingestellten Flügeln hier schwierig?"
Heidfeld: "Ja, definitiv - das ist auch für das Setup und für die Ingenieure nicht einfach, aber auch für den Fahrer. Es ist eine Herausforderung, die richtige Linie zu finden."

Frage: "Wie wird der Start am Sonntag verlaufen, worauf muss man aufpassen?"
Heidfeld: "Ich glaube, der Start wird schwieriger als auf den meisten anderen Strecken, weil der Weg bis zur ersten Kurve ziemlich lang ist. Aber zum Glück gibt es ja eine groß angelegte Auslaufzone dort."

Frage: "Kann man diesbezüglich Vergleiche zu einer anderen Strecke anstellen?"
Heidfeld: "Nein, das ist einzigartig."