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Haug: "Haben nichts getan, was nicht erlaubt ist"

07. September 2007 - 16:18 Uhr

McLaren-Mercedes schweigt ab sofort zur Spionageaffäre, doch Norbert Haug beteuerte vorher noch die Unschuld: "Haben nichts getan, was nicht erlaubt ist"

Norbert Haug
Norbert Haug ist von der Unschuld seines Rennstalls fest überzeugt
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com/Premiere) - Nachdem heute in Form einer Veröffentlichung eines Briefes von FIA-Präsident Max Mosley an die McLaren-Mercedes-Fahrer bekannt wurde, dass auch Fernando Alonso in den Spionagefall involviert sein könnte, reagierten die Silberpfeile mit einer weiteren Pressemitteilung. Sinngemäßer Inhalt: Wir sagen auf Anraten unserer Anwälte in Interviews gar nichts mehr.

Diese Position ist nachvollziehbar, schließlich kommen die Fakten bei der Anhörung vor dem World Council am 13. September in Paris sowieso auf den Tisch, wie auch Mercedes-Sportchef Norbert Haug bestätigte: "Es sind jetzt noch fünf Tage, dann werden wir eine ordentliche Anhörung haben bei der FIA. Wir sollten uns auf das Sportliche konzentrieren, denn das interessiert die Leute mehr", so der Deutsche, den diverse Spekulationen eigenen Angaben nach "ziemlich kalt" lassen.


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Gleichzeitig stellte er klar: "Unser Team hat nichts getan, was nicht erlaubt ist. Unser Auto ist schnell durch unsere eigenen Ideen, nicht durch fremde. Das ist ganz klar. Über weitere Hypothesen müssen wir uns nicht unterhalten. Nächsten Donnerstag werden wir sehen, was tatsächlich Sache ist." Dabei wirkte er schon ziemlich genervt von den ständigen Fragen nach dem Spionagefall - kein Wunder, überschatten die politischen Negativ- doch momentan die sportlichen Positivschlagzeilen.

Übrigens will Haug auch um die 15 verlorenen Konstrukteurspunkte wegen der Blockadeaktion im Ungarn-Qualifying kämpfen: "Was wir bisher geleistet haben in diesem Jahr, haben wir uns verdient. Man hat uns 15 Punkte aberkannt in Ungarn, aber die wollen wir uns zurückholen, denn die können für die Konstrukteurs-WM entscheidend sein", sagte er. Und: "Ich habe da keinerlei Bedenken, dass die Wahrheit so beschrieben wird, wie sie tatsächlich ist. Das ist Aufgabe des World Councils."