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Großes Lob von Haug für Red Bull
Red Bull hätte heute zwei Autos auf das Podium bringen können, doch trotz der unnötigen Kollision gab es großes Lob von Norbert Haug
(Motorsport-Total.com/Premiere) - Die vier Auto starke Red-Bull-Flotte hätte heute in Fuji beinahe für eine Sensation gesorgt: Mark Webber und Sebastian Vettel lagen zwischenzeitlich sogar in Führung, fuhren einem möglichen Doppelpodium entgegen, doch schlussendlich räumten sie sich hinter dem Safety-Car gegenseitig von der Strecke.
Dennoch präsentierten sich die Teams des österreichischen Energydrink-Herstellers so stark wie schon lange nicht mehr, was auch Mercedes-Sportchef Norbert Haug nicht entging: "Das war grandios, große Klasse von beiden Teams. Da kann man nur ein ganz großes Ausrufezeichen dahinter machen. Das war sensationell gut", lobte er. Und er prophezeite der Truppe eine große Zukunft: "Die sind gut drauf, die werden ihren Weg machen."

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Verständnis zeigte er für Youngster Vettel, der mit einer kleinen Unaufmerksamkeit in der 46. Runde seine und Webbers Träume auf einen Podestplatz abrupt beendete und anschließend in der Boxengasse noch unter dem Helm in Tränen ausbrach: "Der arme Kerl wird sich heute Abend vielleicht Vorwürfe machen, aber da muss man wirklich sagen, dass er eine gute Fahrt hingelegt hat. Ich kann nur sagen: Kopf hoch!"
In einer anderen Situation, nämlich beim Überholmanöver gegen McLaren-Mercedes-Pilot Fernando Alonso, hätte sich Vettel hingegen nach Meinung seines Landsmannes zurückhalten sollen: "Das war vielleicht ein bisschen optimistisch. Ich würde eher meinen, es war Vettels Schuld, aber ich kann es nicht sagen", übte Haug sanfte Kritik am Toro-Rosso-Piloten.
Dass sich Haug heute so für Red Bull erwärmen konnte, hatte übrigens einen Hintergrund, war nicht ganz uneigennützig: Wenn Webber und Vettel plangemäß auf den Positionen zwei und drei ins Ziel gekommen wären, hätte Lewis Hamilton in der Fahrerwertung nicht 17, sondern 19 Punkte Vorsprung auf Kimi Räikkönen, der ja als einziger Konkurrent noch einen WM-Gewinn eines Silberpfeil-Piloten verhindern kann...









