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Flavio Briatore wäre am liebsten einen Tag lang Gott
Flavio Briatore ist eine der schillerndsten Persönlichkeiten im Fahrerlager - in einem Interview gibt der Italiener Einblicke in den Menschen Briatore
(Motorsport-Total.com) - In der Boxengasse der Formel 1 ist Flavio Briatore einer der größten, wenn nicht sogar der größte Exzentriker. Doch der Italiener ist durch und durch ein professioneller Manager, der zusammen mit Benetton und Renault WM-Titel gewinnen konnte und an der Seite von Michael Schumacher weltweit berühmt wurde.
Auch abseits der Rennstrecke sorgt der 57-Jährige bei dem einen oder anderen Beobachter für neidische Blicke. Jüngst hat er (erfolgreich) um die Hand der Italienerin Elisabetta Gregoraci angehalten, ein 27-jähriges Wonderbra-Model.
An seiner Rolle als Teamchef gebe es weder etwas Gutes noch etwas Ärgerliches, wie er in einem Interview mit der offiziellen Webseite der Formel 1, 'formula1.com', erklärte: "Der Job ist einfach schwierig."
Schlussendlich unterscheide sich der Betrieb eines Formel-1-Rennstalls jedoch nicht vom Betrieb eines gewöhnlichen Unternehmens: "Man muss fokussiert sein und schnell denken, um erfolgreich zu sein."
Am meisten genießt Briatore den Donnerstag eines Grand-Prix-Wochenendes, da man vor der ersten Ausfahrt noch "voller Hoffnungen" sei. Nach dem Rennen versuche er als erstes, "zu verschwinden", dem Rummel zu entkommen. Sein Lieblingsort, um sich zu entspannen, ist seine Yacht, wie er verrät.
Seine größte Herausforderung sei es, 800 Personen zu managen, das Maximale aus ihnen herauszuholen. An sein erstes Formel-1-Rennen als Teamchef kann er sich noch gut erinnern: "Das war ein Monza und ich war sehr nervös."
Geld bedeute ihm "eine Menge, nicht alles", es verschaffe ihm jedoch viele Freiheiten. Doch eines kann ihm auch viel Geld nicht bescheren, er habe noch nie ausreichend Zeit gehabt, um sich einen Wunsch zu erfüllen: "Drei Monate Urlaub". Am liebsten wäre er einmal für einen Tag "Gott - aus offensichtlichen Gründen".











