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Fisichella ärgert sich über dummen Fehler
Weil er einen kleinen aber entscheidenden Umstand nicht bedachte, rutschte Giancarlo Fisichella schon in der ersten Runde von der Strecke
(Motorsport-Total.com) - Für Giancarlo Fisichella war der Große Preis von Belgien schon nach der ersten Runde gelaufen, als er vergeblich versuchte, am Ende der langen Gerade Ausgangs der 'Eau Rouge' abzubremsen.
Der Italiener war aus strategischen Gründen in das Ersatzauto gewechselt. Da man im Einsatzfahrzeug den Motor wechseln musste, wurde der Italiener um zehn Startplätze nach hinten versetzt. Um überholen zu können, wollte man mit einem Setup für weniger Abtrieb an den Start gehen.

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Um diese Setup-Veränderung durchführen zu können, musste er ins Ersatzauto wechseln, da es laut Reglement nicht erlaubt ist, am Einsatzauto eine derartige Veränderung an der Einstellung der Flügel durchzuführen. Dies wiederum bedeutete jedoch, dass der Römer dem Feld aus der Boxengasse hinterherfahren musste.
Und dann passierte dem 34-jährigen Routinier ein Fehler, der ihm im 191. Formel-1-Rennen seiner Karriere eigentlich nicht mehr hätte passieren sollen: "Da ich die Einführungsrunde nicht fuhr, waren die Bremsen komplett kalt, und da sie neu waren, gab es keinerlei Verzögerung, als ich bremste", erklärte der Renault-Pilot gegenüber 'SpeedTV'.
Die Konsequenz war logisch: "Ich konnte das Auto nicht abbremsen". Er rutschte in die Streckenbegrenzung und beschädigte sich dabei die Vorderradaufhängung. Aber auch das Team nimmt eine Teilschuld auf sich. Chefingenieur Pat Symonds gab nach dem Rennen zu, dass man Fisichella hätte daran erinnern sollen, dass seine Bremsen aufgrund der fehlenden Einführungsrunde kalt sind.









