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Ferrari stellt sich auf harten Kampf ein

28. September 2007 - 10:11 Uhr

Nach der Dominanz von Spa-Francorchamps weiß man bei Ferrari schon am ersten Tag in Fuji, dass es kein weiteres Solo in Rot geben wird

Felipe Massa
Ferrari-Pilot Felipe Massa war heute in Fuji einige Male neben der Strecke
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach der Heimschlappe von Monza und dem souveränen Sieg von Spa-Francorchamps scheint Ferrari an diesem Wochenende in Fuji wieder eine etwas steifere Silberbrise ins Gesicht zu wehen: Zwar erzielte Kimi Räikkönen am Freitagmorgen Bestzeit, insgesamt war aber Lewis Hamilton Tagesschnellster.

Unterm Strich fehlten dem "Iceman", der in der ersten Session eine Bestzeit von 1:19.119 Minuten markiert hatte und damit in der Gesamtwertung um 0,364 Sekunden schneller war als sein Teamkollege Felipe Massa, 0,385 Sekunden auf die absolute Spitze. Anzumerken ist aber, dass die Ferraris bei ihrem jeweils besten Versuch keine weichen Reifen drauf hatten, was die Tendenz bestätigt, dass ihr Revier eher die Rennpace ist, während McLaren-Mercedes auf eine schnelle Runde Vorteile hat.

"Ein guter Morgen gefolgt von einem schwierigen Nachmittag", fasste Räikkönen zusammen. "Es ist schwierig, hier das beste Setup zu finden, speziell im letzten Sektor. Die Strecke ist anspruchsvoll, macht aber Spaß. Unsere Balance war okay. In der zweiten Session probierten wir mit dem Setup etwas aus, was nicht funktionierte, also bauten wir wieder zurück. Jetzt müssen wir die Daten studieren, um das beste Setup herauszufiltern. Um zu sagen, wo wir im Vergleich mit McLaren stehen, ist es noch zu früh, aber ich rechne auf jeden Fall mit einem harten Kampf."

"Heute Morgen waren wir schnell, am Nachmittag konzentrierten wir uns mehr auf das Rennen."
Felipe Massa

Massa zog folgendermaßen Bilanz: "Auf dieser interessanten Strecke ist es nicht einfach, die richtige Balance zwischen dem langsameren Abschnitt und der Start- und Zielgeraden zu finden. Heute Morgen waren wir schnell, am Nachmittag konzentrierten wir uns mehr auf das Rennen. Wir verbesserten das Setup während des Tages, aber es gibt noch viel zu tun. Mein erster Eindruck ist jedoch positiv und ich denke, dass ich konkurrenzfähig sein kann", gab der Brasilianer zu Protokoll.

Und Chefingenieur Luca Baldisseri fügte an: "Es ist immer interessant, an eine neue Strecke zu kommen und die Simulationen mit der Wirklichkeit zu vergleichen. Insgesamt kann man sagen, dass unsere Vorhersagen akkurat waren. Die drei Trainingsstunden haben das gleiche Bild gezeigt wie schon an den vergangenen Freitagen. Wir haben Probleme damit, mit den Reifen eine schnelle erste Runde hinzubekommen, aber die Konstanz über längere Distanzen ist sehr gut", meinte der Italiener abschließend.

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