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Ferrari stellt sich auf ein hart umkämpftes Rennen ein

29. September 2007 - 10:33 Uhr

Auch in der Qualifikation ging es zwischen McLaren und Ferrari äußerst knapp zu, aus der zweiten Startreihe erwarten die "Roten" einen knappen Grand Prix

Kimi Räikkönen
Trotz Getriebe-Problemen war Kimi Räikkönen der schnellere Ferrari-Pilot
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Schon am Freitag sah es danach aus, als würde das McLaren-Mercedes-Team in Fuji einen kleinen Vorteil gegenüber Ferrari haben, dies wurde am Samstag in der Qualifikation bestätigt, obwohl dort angesichts des Regens sogar ganz andere Bedingungen vorherrschten. Am Ende reihten sich die Ferrari-Piloten auf den Plätzen drei und vier hinter der Konkurrenz ein. Kimi Räikkönen hatte 0,148 Sekunden Rückstand, bei Felipe Massa waren es 0,397.

"Dies war eine ziemlich gute Qualifying-Einheit", zeigte sich Räikkönen zufrieden. "Ich hätte womöglich eine etwas bessere Startposition erzielen können, aber ich kam etwas in Verkehr und hatte zudem ein kleines Problem mit dem elektronischen Management des Getriebes, was mich entscheidende Zeit kostete."

"Natürlich war es angesichts des Regens etwas ein Glücksspiel, in das Qualifying zu gehen, denn wir fuhren niemals unter diesen Bedingungen. Aber man brauchte nur eine Hand voll Runden, um die richtige Linie zu finden."

"Ich gehe davon aus, dass das morgige Rennen sehr eng werden wird. Es geht zwischen uns und unseren Hauptgegnern sehr eng zu, so wie wir dies gestern im Training sehen konnten. Alles in allem hat das Auto gut funktioniert und ich denke, dass wir konkurrenzfähig sein können, sei es im Nassen oder im Trockenen."

"Das Qualifying sorgte für einen sehr engen Kampf zwischen uns und unseren Hauptgegnern", so Massa. "Im ersten und zweiten Qualifying-Teil war ich mit dem Handling meines Autos sehr zufrieden, aber auf neuen Reifen und mit weniger Benzin veränderte sich etwas in Bezug auf die Balance, denn ich hatte zu viel Übersteuern."

"Dies ist schade, denn sogar zu Beginn des dritten Qualifying-Teils lief es gut, aber schlussendlich verlor ich mit diesem Übersteuern auf neuen Reifen Zeit. Gleichzeitig ist der vierte Platz jedoch keine schlechte Position. Vier von uns liegen innerhalb von zwei Zehntelsekunden und morgen kann alles passieren."

"In Bezug auf die Definition der Setups war das Qualifying eine Lotterie", so Chefingenieur Luca Baldisserri. "Mit Sicherheit verlief die Einheit nicht sauber. Mehrere Male hatte uns Verkehr nicht geholfen und wir hatten zudem an Kimis Getriebe ein Problem mit dem elektronischen Management, was ihn im letzten Teil des dritten Qualifying-Teils etwas gekostet hat."

"Gleichzeitig müssen wir jedoch bis morgen abwarten, um herauszufinden, ob die Entscheidungen in Bezug sowohl auf die Strategie als auch in Bezug auf das Setup die richtigen sind. Was auch immer passieren wird, wir können ein sehr eng umkämpftes Rennen erwarten."

"Dies war eine andere Qualifying-Einheit als üblich, bedenkt man, dass das 3. Freie Training am Morgen wegen des Wetters praktisch überhaupt nicht stattfand", so Rennleiter Jean Todt. "Das heutige Ergebnis ist eine weitere Bestätigung dafür, wie eng es zwischen uns und unseren dichtesten Gegnern zugeht, schließlich liegen vier Autos innerhalb von zwei Zehntelsekunden. Dieses Mal stehen unsere in der zweiten Reihe."

"Wir sind uns bewusst, wie wichtig das schlussendliche Ergebnis in Bezug auf die Fahrerwertung ist, und wir werden im Rennen unser Bestes geben. Abgesehen von den üblichen Faktoren - der Strategie, der Zuverlässigkeit und der Arbeit des Teams und der Fahrer - ist es offensichtlich, dass das Wetter ebenfalls eine wichtige Rolle spielen wird. Heute erhielten wir dank der Tatsache, dass beide Regen-Reifen verwendet wurden, eine weitere Bestätigung dafür, dass Bridgestone als Monopol-Ausrüster großartige Arbeit geleistet hat. Dafür bedanke ich mich bei ihnen."

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