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Ferrari-Ingenieure kündigen "Angriffsstrategie" an

15. September 2007 - 17:37 Uhr

Ferrari helfen in der Weltmeisterschaft nur noch Doppelsiege weiter, wie nach dem Qualifying auch Stefano Domenicali und Chris Dyer wissen

Stefano Domenicali
Stefano Domenicali erwartet ein schwieriges Rennen, sieht aber Chancen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com/Premiere) - Ferrari sicherte sich heute dank Kimi Räikkönen und Felipe Massa ganz knapp vor Fernando Alonso die erste Startreihe für den Grand Prix von Belgien, womit die Chancen, morgen am schon recht großen Rückstand in der Weltmeisterschaft zu knabbern, intakt sind: "Ich denke, dass das Ergebnis schon sehr wichtig ist, denn wir kämpfen ja um die Weltmeisterschaft der Fahrer", erklärte Sportchef Stefano Domenicali gegenüber 'RTL'.

In einem weiteren Interview fügte er an: "Unsere beiden Fahrer haben eine gute Runde hingelegt. Es ist toll zu sehen, wie eng es zwischen den ersten drei Fahrern zugeht - unglaublich! Das zeigt auch, was das für ein enger Wettbewerb hier stattfindet, aber wir sind sehr glücklich. Das wird sicherlich ein langes Rennen werden, aber wir sind zuversichtlich, denn das Auto ist gut und die Fahrer sind motiviert", so der Italiener. "Natürlich brauchen wir nun eine Angriffsstrategie, denn wir müssen Punkte aufholen, ganz klar. Aber die erste Reihe ist da ja eine gute Basis."

Auf die Frage, ob man sich nur noch auf Räikkönen konzentrieren werde, da der Finne in der Weltmeisterschaft 18 Punkte Rückstand hat, Massa aber schon 23, entgegnete Domenicali nur: "Nein, auf beide Fahrer."

Räikkönen-Renningenieur Chris Dyer wähnt sich indes noch nicht in Sicherheit: "Wir sind Erster und Zweiter, aber es ist nur eine Zehntelsekunde. Es wird eng. Außerdem wissen wir ja nicht aus, wer wie viel Benzin an Bord hat. Warten wir bis morgen ab", sagte er.

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